2:4 gegen Kaiserslautern: Der KFC muss den Blick nach unten richten

2:4 gegen Kaiserslautern : Der KFC muss den Blick nach unten richten

Die Negativserie des KFC Uerdingen will einfach kein Ende nehmen. Das gestrige 2:4 gegen den 1. FC Kaiserslautern war bereits das zwölfte Spiel in Folge ohne Sieg. Spätestens jetzt hat der Kampf um den Klassenerhalt begonnen.

Der 1. FC Kaiserslautern hat die Krise des KFC Uerdingen weiter verschärft. Gestern Abend setzten sich die Pfälzer im „Duell der Enttäuschten“ mit 4:2 in der Duisburger Arena durch.

Doch wenn man so will, dann schlugen sich die Blau-Roten vor über 5000 Zuschauern erneut selbst. Denn zum wiederholten Mal war die Pleite nicht der erdrückenden Qualität oder spielerischen Klasse des Gegners geschuldet, sondern den eigenen Fehlern. Und das sollte im Hinblick auf die Tabellensituation zu denken geben. Nur noch sieben Punkte Vorsprung hat der KFC auf die Abstiegsränge. Am Ende dieses Spieltages könnten es nur noch vier sein. Noch dazu steht Dienstag das wichtige Pokal-Halbfinale gegen Essen an. Sollte auch dieses Duell verloren gehen, dann dürfte endgültig der Baum brennen.

Dabei hatte gestern alles so gut angefangen. Nach den Diskussionen und Ankündigungen der letzten zwei Wochen schienen die Gastgeber die Leistung nun auch auf den Rasen bringen zu können. Die Anfangsphase gehörte klar den Blau-Roten, die sich folgerichtig mit dem überaus sehenswerten Führungstreffer durch Maxi Beister (10.) belohnten. Aus 20 Metern schlenzte der Stürmer den Ball unhaltbar ins Tor.

Doch nur kurz darauf glich der FCK ähnlich sehenswert aus. Pick (16.) ließ KFC-Torhüter Benz mit seinem Schuss aus 16 Metern keine Chance. Danach nahm das Unheil seinen Lauf, denn durch den Gegentreffer wirkten die Gastgeber verunsichert und vor allem ungeordnet, was die „Roten Teufel“ eiskalt ausnutzten. Kühlwetter (18.) brauchte aus drei Metern nur noch seinen Fuß hinzuhalten, vor allem begünstigt durch das schlechte Stellungsspiel von Dominic Maroh und Kevin Großkreutz. Der Schwung war jetzt eindeutig weg, auch wenn der KFC noch versuchte die Gäste unter Druck zu setzen.

Die ließen allerdings nach der Pause nichts anbrennen und erhöhten durch Thiele (54.) aus abseitsverdächtiger Position auf 1:3 aus Uerdinger Sicht. Ein einfacher langer Pass hebelte die gesamte KFC-Defensive aus. Nach einem Pfostenkracher von Maxi Beister war die Partie kurze Zeit später vollends entschieden. Erneut Thiele (73.) schloss einen Konter erfolgreich ab und erzielte das vierte Lauterer Tor.

Adriano Grimaldi war es dann vorbehalten nach schöner Vorarbeit von Kefkir und Aigner, dem einzigen ordentlichen Angriff des KFC in Hälfte zwei, aus rund elf Metern den Anschluss zum 2:4 und damit den Endstand zu erzielen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Für den KFC gibt es gegen Lautern nichts zu holen

(P.R.)
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