: Beim KFC stehen spannende Wochen an

: Beim KFC stehen spannende Wochen an

Mit dem Gewinn des Niederrheinpokals fand die Saison des KFC Uerdingen ein positives Ende. Wenn es nun grünes Licht für die Lizenz gibt, dürfte in den nächsten Tagen und Wochen einiges passieren, ein Umbruch steht an

Die Meisterschaft ist längst entschieden, die Saison seit Samstag auch sportlich vorbei. Doch beim KFC Uerdingen ging die Arbeit neben dem Platz weiter. Denn bis spätestens gestern mussten die noch fehlenden Unterlagen und Sicherheiten beim DFB eingehen, um auch die Lizenz für die kommende Saison zu bekommen. Doch nachdem die Stadt dem KFC beim Thema Grotenburg ziemlich deutlich die Hand gereicht hat und auch die sportlichen Planungen für die kommende Spielzeit vorangetrieben werden, dürfte kein großer Zweifel mehr daran bestehen, dass die Blau-Roten sie auch bekommen.

Viel Zeit bleibt den Verantwortlichen ohnehin nicht. Denn schon am 17. Juni soll der Trainingsauftakt vollzogen werden, am Wochenende 19./20./21. Juli startet bereits die neue Saison der 3. Liga. Der Kader soll und muss also frühzeitig stehen, um ihm die nötige Zeit zu verschaffen die es braucht, um alle von Trainer Heiko Vogel gewollten Automatismen zu verinnerlichen und zu einem echten Team zusammen zu wachsen. Wie angekündigt hat der Coach einen Umbruch eingeleitet. Alle Spieler, deren Verträge auslaufen, können oder sollen angeblich den Verein verlassen.

Das sind neben den Ersatztorhütern Robin Benz und Tim Schneider Spieler wie Dennis Chessa, Khalil Mohammad, Jan Holldack, Connor Krempicki, Samed Yesil, Oguzhan Kefkir und Johannes Dörfler. Offiziell verabschiedet wurden bisher allerdings nur Holldack und Dörfler, Letzterer steht zukünftig bei Bundesligist SC Paderborn unter Vertrag. Doch auch einige erfahrene Kräfte könnten den Klub noch verlassen. Bei Maximilian Beister hielt sich in den letzten Wochen hartnäckig das Gerücht, dass die Zeichen auf Abschied stehen. Ein Fragezeichen steht auch hinter Adam Matuschyk, Dominic Maroh und Assani Lukimya blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Dafür sprach sich der 1. Vorsitzende Mikhail Ponomarev klar für einen Verbleib von Kevin Großkreutz aus. Er sei ein Spieler, der 100 Prozent für den KFC gebe. Er könnte sicherlich ein Typ sein, der eine verjüngte Mannschaft, gemeinsam mit Kapitän Mario Erb, führen und pushen kann.

Apropos verjüngen: Bisher hat der KFC mit Tobias Rühle und Christian Kinsombi zwei neue Spieler unter Vertrag genommen. Zumindest Letzterer passt mit 19 Jahren in das von Trainer Heiko Vogel favorisierte Anforderungsprofil. „Ja, ich arbeite sehr gerne mit jungen Spielern. Aber wir brauchen eine Ausgewogenheit im Team. Auch wenn ich bei gleicher Spielstärke den jüngeren Spieler dem älteren vorziehen würde“, sagte der Coach schon bei seinem Amtsantritt. Spannend, wie er in den nächsten Tagen und Wochen dem Team ein neues Gesicht verpassen wird.

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