Am 21. April 2003 gewann Krefeld den Titel: Pinguine feiern Meisterschaft - 18 Jahre ist es heute her

Am 21. April 2003 gewann Krefeld den Titel : Pinguine feiern Meisterschaft - 18 Jahre ist es heute her

So viele Tage gibt es nicht, die in den Köpfen von Krefelds Sportfans tief verankert sind. Zwei jedoch auf jeden Fall. Da ist zum einen der 26. Mai 1985, als der vermeintliche Außenseiter Bayer 05 Uerdingen im Finale des DFB-Pokals den Titelverteidiger und Deutschen Meister FC Bayern München mit 2:1 bezwang.

Zum anderen ist da der 21. April 200. Heute vor genau 18 Jahren  gewannen die Krefeld Pinguine in Köln ihren bis dato letzten Meistertitel. Im fünften Finalspiel bezwangen sie die Haie aus der Domstadt mit 3:1. Mehr als 20 000 Fans feierte das Team von Erfolgstrainer Butch Goring auf dem Theaterplatz.

Erinnerungen: In der natürlich restlos ausverkauften Lanxess-Arena lieferten sich die rheinischen Rivalen im definitiv letzten Saisonspiel einen Kampf auf Biegen und Brechen. 38 Minuten dauerte es, bis das erste Tor in diesem fünften Finale fiel - für die Haie. Der Jubel der Kölner Fans kannte keine Grenzen. Doch die Schwarz-Gelben von Cheftrainer Butch Goring, der den Anhängern Tage zuvor die Meisterschaft versprach, gaben nicht auf, mobilisierten noch einmal die allerletzten Kräfte.

 76 Sekunden waren im letzten Drittel absolviert, da traf Günter Oswald zum 1:1. Krefeld war wieder im Spiel. Als dann auch noch Christoph Brandner auf 2:1 stellte (44.), drehten die mitgereiste Fans aus der Seidenstadt komplett durch.

Mit allen verfügbaren Mitteln wehrten sich Kapitän Gary Shuchuk und seine Kameraden gegen den Sturmlauf der Haie, die in Überzahl agierten. Die Sekunden wollten einfach nicht verrinnen, es wurde hektisch. Doch dann erlöste Steffen Ziesche ganz Krefeld mit seinem Wahnsinns-Schuss ins leere Kölner Gehäuse. Die Pinguine waren Meister und verwandelten das „Henkelmännchen“ in einen schwarz-gelben Hexenkessel.

 18 Jahre ist dies heute auf den Tag genau her...