1. Kolumne

Ach, übrigens...: Zoo setzt Zeichen der Hoffnung

Ach, übrigens... : Zoo setzt Zeichen der Hoffnung

Keine zwei Jahre ist es her, dass ganz Krefeld über Nacht in Schockstarre verfiel. Das Feuer-Inferno  im Zoo machte fassungslos und tieftraurig. Doch schon wenige Stunden später folgte ein Bekenntnis, auch in Zukunft Menschenaffen in Krefeld halten zu wollen.

Dieses Versprechen wird nun eingelöst. Und die präsentierten Pläne für das neue „Artenschutzzentrum Affenpark“ sind tatsächlich der erwartet große Wurf. Sie lassen uns die Bilder der Silvesternacht 2020 zwar keineswegs vergessen, aber sie machen Lust auf eine Zukunft, in der Gorillas, Schimpansen und Organ-Utans in weitläufigen sowie zeitgemäßen Außen- und Innenanlagen leben und erforscht werden können.

Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen räumt ein, dass dieses Großprojekt, welches mit 28 Millionen Euro kalkuliert wird (sicherlich wird es teurer) ein „Drahtseilakt“ sein könnte. Stadt, Zoo und Zoofreunde wollen es dennoch gemeinsam angehen und ein Zeichen setzen. Für uns Krefelder, die den Zoo seit Kindestagen kennen und lieben, ist es vor allem ein Zeichen der Hoffnung.

Ach, übrigens: Besonders bewegend wird es sein zu beobachten, wie Bally und Limbo, die einzigen Überlebenden der Silvesternacht 2020, ihre neue Schimpansen-Gruppe gründen werden. 2023 soll es so weit sein...