Ach, übrigens...: Trauer um die Menschenaffen

Ach, übrigens... : Trauer um die Menschenaffen

Der Schrecken der Silvesternacht trifft ganz Krefeld auch eine Woche später noch mitten ins Mark. Der verheerende Brand in unserem Zoo, einem der Wahrzeichen dieser Stadt, ist eine Tragödie, deren Ausmaß auch jetzt noch nicht abzuschätzen ist.

Man möchte die Bilder, die im Kopf entstehen, gar nicht erst zulassen, nicht daran denken, wie sich Massa und Co. in diesen Minuten des Leids gefühlt haben. Viele von uns Krefeldern kannten die Tiere, die dem Inferno zum Opfer gefallen sind, seit der Kindheit. Trauer und Anteilnahme sind groß. Der Verlust schmerzt.

Unser Zoo und seine Mitarbeiter werden den Schock so schnell nicht verdauen können. Aber es gibt bereits Signale, dass der Tierpark auch in Zukunft mit Menschenaffen arbeiten will. Die Rede ist sogar von einem wegweisenden Projekt. Ein Zeichen von Hoffnung.

Ach, übrigens: Ein solches Unglück kann nichts Gutes mit sich bringen. Dennoch stimmt es positiv, wie Krefeld in den vergangenen Tagen zusammengehalten hat, wie groß die Hilfsbereitschaft (auch von außerhalb) war und ist. Das am Samstag stattfindende Benefizturnier - ausgerichtet von namhaften Sportvereinen unserer Stadt - ist ein weiterer Indikator dafür.