Ach, übrigens...: Ein Dank an die Omas und Opas

Ach, übrigens... : Ein Dank an die Omas und Opas

Bayern und seine Einwohner wirken auf uns Rheinländer mitunter seltsam. Im südlichsten Bundesland der Republik ticken die Uhren halt auch 2019 oft noch ein wenig anders. Doch nun haben die „Bazis“ eine richtig gute, aus meiner Sicht längst überfällige Idee gehabt.

Mitte Oktober feierten sie zum ersten Mal einen „Großelterntag“. Die Verdienste der Omas und Opas, die so viel für ihre Kinder und Enkel leisten, sollen an diesem Tag gewürdigt werden. Wenn die Kita streikt, die Kids krank werden oder es am Arbeitsplatz mal wieder länger dauert, springen Oma und Opa oft ein. Und, dies weiß ich aus eigener Erfahrung, sie verwöhnen ihre Enkel von Kopf bis Fuß. Ich bin heute, mit 39 Jahren, dankbar und beseelt, noch so viel Zeit wie möglich mit Oma und Opa verbringen zu dürfen.

Ach, übrigens: Klar, es wird auch Kritiker geben, die im„Großelterntag“ einen weiteren Kommerz-Feiertag sehen. Ich sehe das anders. Es geht um Liebe und ein Stück Anerkennung. An jedem Tag. Aber eben auch an diesem speziellen Feiertag, den ich mir auch für NRW wünschen würde...

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