Bundesweiter Erfolg für Schüler-Lehrer-Team der Liebfrauenschule: Bronze für die Roboter-Kicker

Bundesweiter Erfolg für Schüler-Lehrer-Team der Liebfrauenschule : Bronze für die Roboter-Kicker

Ein sehr spezielles Fußballturnier: Der Informatikkurs der Liebfrauenschule Mülhausen hat beim bundesweiten Wettbewerb „World Robot Olympiad“ WRO den dritten Platz geholt.

Das Trio Hugo Dünger (16), Robin Schmitt (17) und Thomas Widua (17) hat im Finale in Schwäbisch Gmünd beim Lego-Fußball unter knapp 40 Teams Bronze belegt. „Nach Anlaufschwierigkeiten in den ersten beiden von insgesamt sechs Partien haben wir drei Spiele in Folge gewonnen und konnten erst im letzten Spiel durch den späteren Champion aus Essen mit 0:1 gestoppt werden“, berichtet Lehrer Christoph Aretz, der die AG zusammen mit seinem Kollegen Werner Holtermann leitet. Die Herausforderung für „Die gusseisernen Bratpfannen“ sah so aus, dass jede Mannschaft erst am Wettkampftag die beiden Spielroboter – ein Torhüter, ein Stürmer – aus original Legoteilen zusammenbauen musste. „Wir haben viel getüftelt und schließlich Roboter mit jeweils drei Omni-Wheels entwickelt, die sich im Spielbetrieb als sehr wendig herausgestellt haben“, berichtet Hugo Dünger aus Oedt. Der witzige Mannschaftsname ist Programm. Hugo: „Unsere Roboter sind so kompakt und robust wie Bratpfannen.“

„In den zwei mal fünf Minuten pro Partie waren aber auch taktisches Geschick, Spielverständnis und Cleverness gefordert“, sagt Robin Schmitt, ebenfalls aus Oedt. „Jetzt sind wir aber so fit, dass wir im nächsten Jahr Zweiter werden wollen, um uns für die Robot-WM in Kanada zu qualifizieren.“ Jetzt haben die Schüler ein Jahr Zeit, weiter an der Technik zu feilen und die programmierten Fußball-Roboter noch optimaler zu steuern.

„Der Wettbewerb geht bis 19 Jahre“, sagt Professor Dr. Markus Kleutges. Der Dozent von der Hochschule Niederrhein begleitet die Liebfrauenschüler bei der WRO und ist über Vermittlung von Liebfrauenschullehrer Magnus Schwitanski auf die Talente aus Mülhausen aufmerksam geworden. „Es ist schon beachtlich, wie leistungsfähig und fokussiert auf die Ziele Fußball spielen und Tore erzielen die Jungs die Roboter entwickelt haben“, sagt der Techniker, der an der Hochschule angehende Wirtschafts-Ingenieure für die komplexen Roboter-Systeme schult. Wie Schüler und Lehrer, so ist auch der Professor ein „Spielkind“ und freut sich auf den nächsten Wettbewerb.

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