OB Frank Meyer: „Wir haben die Finanzen der Stadt wieder im Griff“

OB Frank Meyer : „Wir haben die Finanzen der Stadt wieder im Griff“

Zum zweiten Mal in Folge steuert die Stadt auf ein positives Haushaltsergebnis zu.

Bei den Finanzen der Stadt geht der Trend weiter deutlich nach oben: Zum zweiten Mal in Folge wird die Verwaltung ein positives Jahresergebnis vorlegen. Ein dickes Plus von 23,6 Millionen Euro weist die Prognose des Jahresergebnisses 2018 aus, die am Donnerstag dem Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften vorgelegt wird. Damit würde das geplante Jahresergebnis sogar um 34,6 Millionen Euro überschritten.

Oberbürgermeister Frank Meyer: „Dieses prognostizierte Ergebnis für das vergangene Jahr zeigt endgültig, dass wir die Finanzen der Stadt wieder in den Griff bekommen haben. Nachdem Krefeld 25 Jahre lang im Ergebnis ein Minus gemacht hat, werden wir jetzt zum zweiten Mal ein gutes Plus ausweisen. Damit bin ich auch sicher, dass wir nach diesem Jahr das Haushaltssicherungskonzept verlassen können“.

Auch Stadtkämmerer Ulrich Cyprian zeigt sich erfreut über die aktuelle Entwicklung: „Sollten sich diese positiven Ergebnisse im endgültigen Jahresabschluss für das Jahr 2018 bestätigen, sind wir in der aussichtsreichen Lage, die städtische Ausgleichsrücklage mit den Überschüssen aufzustocken und unser Eigenkapital weiter zu stärken. Wir kommen unserem Ziel der vollständigen Finanzautonomie somit einen großen Schritt näher“.

Allerdings gibt Cyprian den Hinweis, dass die Prognose weiterhin mit etwaigen Unsicherheiten wie Abschreibungen, Sonderposten und Rückstellungen verbunden sei, die noch Auswirkungen auf das Jahresergebnis haben könnten. Verbesserungen im Bereich der Gewerbesteuer in Höhe von plus 41,2 Millionen Euro, bei der Landschaftsumlage (+7,4 Mio. Euro), sinkenden Aufwendungen bei den ambulanten Pflegen und stationären Hilfen (+6,5 Mio. Euro), Verbesserungen im Zinsbereich (+5,9 Mio. Euro) sowie sinkende Aufwendungen im Bereich der Abfallwirtschaftsplanung und Straßenreinigung (+5,5 Mio. Euro) sind neben vielen anderen Verbesserungen mitverantwortlich für die positive Entwicklung.

Dabei gibt es auch durchaus Positionen, die das Jahresergebnis verschlechtern: Neben den geringeren Kostenerstattungen bei den Hilfen für Asylbewerbern (-12,5 Mio. Euro) sind auch steigende Aufwendungen bei den Personal- und Versorgungsaufwendungen (-10,2 Mio. Euro) sowie bei den Aufwendungen für die Hilfen zur Erziehung (-4,6 Mio. Euro) zu nennen. Trotz der positiven Entwicklung bestehen auch weiterhin Finanzrisiken: Veränderungen bei den Steuereinnahmen oder steigendes Zinsniveau sind solche Risiken.

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