Wenn der Präsident kommt...

Wenn der Präsident kommt...

Am Samstag wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit seiner Frau Elke Büdenbender nach Krefeld kommen. Der Stadt Spiegel erkundigte sich nach den Vorbereitungen und wirft einen Blick zurück auf den letzten Präsidenten-Besuch im Jahr 1983 — und die "Panne des Tages".

Mehr als 35 Jahre ist es her, dass letztmalig ein amtierender Bundespräsident Krefeld besuchte. Damals, am 25. Juni 1983, war es Karl Carstens (CDU), der gemeinsam mit Bundeskanzler Helmut Kohl und dem amerikanischen Vize-Präsident George H.W. Bush anlässlich der "Philadelphiade" in die Seidenstadt reiste.

Foto: Bundesregierung

"Das war schon eine große Nummer", erinnert sich eine Zeitzeugin, die namentlich nicht genannt werden möchte und der die "Panne des Tages" noch immer ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert. "Bei den Feierlichkeiten im Seidenweberhaus fiel damals der Strom aus. Die Ursache wurde nie geklärt."

Nun, am kommenden Samstag, wird wieder ein deutsches Staatsoberhaupt nach Krefeld kommen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender werden gegen 12.30 Uhr von Oberbürgermeister Frank Meyer vor dem Rathaus empfangen.

Nach einem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt und einem Gespräch mit den Spitzen der Ratsgruppen geht es zu Fuß weiter zur Alten Samtweberei. Dies dürfte die beste Gelegenheit für alle Schaulustigen sein, einen Blick auf das präsidiale Paar zu werfen. Welchen Weg genau die Gäste aus Berlin einschlagen werden, bleibt allerdings strengstens geheim. Aus Sicherheitsgründen.

Von der "Demokratiewerkstatt" aus geht es weiter zu Haus Lange/Esters sowie zum Schütte-Pavillon im Kaiserpark. Schließlich möchte Krefeld dem Staatsoberhaupt im Jubiläumsjahr "Bauhaus 100" seine Attraktionen präsentieren.

Um 17 Uhr wird es dann einen Empfang samt Ansprache des Bundespräsidenten in der Fabrik Heeder geben.


Gut sieben Stunden werden Steinmeier und seine Frau in Krefeld weilen, ehe es vom Düsseldorfer Flughafen aus zurück in die Bundeshauptstadt geht. An allen Stationen, die das Präsidenten-Paar besucht, gelten die oberste Sicherheitsstufe sowie strenge Zugangskontrollen.

Der Organisationsstab umfasst -zig Beteiligte, die alles für einen reibungslosen Ablauf des Krefeld-Besuchs getan haben. Bleibt die Hoffnung, dass diesmal nirgendwo das Licht ausfällt.