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Krefeld vor Lockerung der Maßnahmen: Was gilt ab wann?

Krefeld vor Lockerung der Maßnahmen : Was gilt ab wann?

Gebannt blickte auch die Verwaltungsspitze in den vergangenen Tagen allmorgendlich auf die aktuellen Coronazahlen. Am Montag schließlich meldete Krefeld am fünften Werktag in Folge eine Sieben-Tages-Inzidenz von unter 100. Dies bedeutet das Ende der Bundes-Notbremse.

Doch was gilt nun in Krefeld? Und ab wann gelten die Lockerungen? Am Montagmittag erreichte die Verwaltung das entsprechende Schreiben aus Düsseldorf, dass Krefeld ab Donnerstag, 27. Mai (0 Uhr), offiziell als Kommune „unter 100“ eingestuft wird. Dies bedeutet Folgendes:

Maskenpflicht

Die Pflicht zum Tragen einer Maske in den Grünanlagen wird ab Donnerstag wegfallen.

Ausgangssperre

Die nächtliche Ausgangssperre in der Zeit von 22 bis 5 Uhr fällt ab Donnerstag (o Uhr) weg.

Außengastronomie

Ab Donnerstag dürfen die Krefelder Restaurants ihre Außenbereiche wieder öffnen. Voraussetzung für einen Besuch ist ein negativer Schnelltest. Zudem dürfen Genesene sowie vollständig Geimpfte im Freien speisen.

Kultur

Die Museen und Kultureinrichtungen dürfen ebenfalls wieder öffnen. Details werden noch bekanntgegeben.

Schule

Ab dem kommenden Montag kehrt Krefeld im Bereich der Schulen in den Regelbetrieb in Vollpräsenz zurück. Rund 28 000 Schülerinnern und Schüler kehren also in die Klassenräume zurück. Am Mittwoch wird sich darüber der Schulgipfel beschäftigen.

Oberbürgermeister Frank Meyer zum Thema Impfen: „Wir stellen fest und begrüßen es sehr, dass sich immer mehr Menschen impfen lassen wollen.“ Man stelle jedoch auch fest, dass die Verärgerung derer, die impfberechtigt sind, aber keinen Termin erhalten, größer wird. „Wir können nur den Impfstoff verabreichen, den wir erhalten“, klagt Meyer und ergänzt: „Die Mitarbeiter der Verwaltung oder im Impfzentrum können nichts dafür.“ Zuletzt seien aber genau diese Personen verstärkt als „Blitzableiter“ für den Frust genutzt worden. Gesundheitsdezernentin Sabine Lauxen bezeichnet die Lage als „unerträglich“. „Wir können nicht die Mengen verimpfen, die wir gerne verimpfen würden und auch könnten.“