1. Die Stadt

Update für den Krefelder Bürgerpreis

Krefeld unterstreicht Wertschätzung : Update für den Bürger-Preis

Die Würdigung von Ehrenamtlern erhält kräftigen Schub. Die Stadt lobt einen neu gestalteten Preis aus, dotiert mit 5000 Euro. An der Spitze der Jury: Karin Meincke.

 „Ohne Ehrenamtler würden wir viele Dinge in unserer Stadt nicht hinbekommen“, zollt Oberbürgermeister Frank Meyer allen engagierten Bürgern höchsten Respekt. Um die Wertschätzung zu unterstreichen, lobt das Stadtoberhaupt einen neu gestalteten Preis aus. Dessen Name: „Miteinander Füreinander - Der Krefelder Ehrenamtspreis.“

Eigentlich gibt es eine solche Auszeichnung bereits. Meyer hatte sie gerade erst an drei Preisträger verliehen, die sich um das Stadtleben verdient gemacht haben. „Aber schon der alte Name `Preis für Bürgerschaftliche Selbsthilfe´ klingt wie aus der Zeit gefallen“, moniert Meyer, „die Satzung stammt noch aus den 80er Jahren.“ Überdies wurde das Preisgeld immer wieder unter mehreren Trägern geteilt, sodass für den einzelnen nicht viel übrig blieb; und die Wertschätzung dann auch nicht mehr so deutlich zum Ausdruck kam.

Das soll von diesem Dezember an anders werden. „Der Preis bekommt ein eigenes Logo“, erläutert Ricarda Fries von der Verwaltungsabteilung fürs Ehrenamt, „er wird an einen einzelnen Preisträger verliehen und mit 5000 Euro verbunden.“ Außerdem erhält der Preisträger eine Urkunde und eine Trophäe, die von Studenten der Hochschule Niederrhein noch entworfen wird. Mehr noch: Die Medienabteilung der Stadt dreht ein Video über den Preisträger, das dann auf den Kanälen der sozialen Netzwerke gezeigt wird. „Und wir verleihen den Preis in einem feierlichen Rahmen mit Musik- und Unterhaltungsprogramm“, unterstreicht Oberbürgermeister Meyer die Bedeutung der Auszeichnung.

Vorschläge einreichen, welche Einzelperson, Gruppe oder Initiative, welcher Verein oder welches Projekt im Sinne eines ehrenamtlichen Engagements preiswürdig ist, kann jeder Bürger und jede Gruppe. Einfach eine Mail schreiben an: ehrenamtspreis@krefeld.de Start ist nach dem 9. Dezember, wenn der Stadtrat den neu gestalteten Preis beschlossen hat. Einsendeschluss ist der 28. Februar. 

Die Vorschläge werden von einer 11-köpfigen Jury bewertet. An deren Spitze hat Oberbürgermeister Meyer die frühere Bürgermeisterin und engagierte Ehrenamtlerin Karin Meincke berufen: „Sie ist ein Mensch, der nicht nur über Projekte spricht, sondern selber Hand anlegt“, würdigt Meyer ihren jahrzehntelangen Einsatz in Politik und Bürgerschaft der Seidenstadt. 

„Ich freue mich auf die Aufgabe“, bekennt Karin Meincke und lobt ihrerseits die vielen einsatzfreudigen Bürger: „Krefeld ist über seine Grenzen hinaus für bürgerschaftliches Engagement bekannt.“ Dies höre sie immer wieder in Gesprächen mit auswärtigen Partnern.

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Um zu einem möglichst objektiven Entscheid über den Preisträger zu kommen, wird die Jury mit Vertretern aus ganz unterschiedlichen Bereichen besetzt: die Kirchen sind ebenso vertreten wie der Sport, der Senioren- wie der Jugendbeirat, die Wohlfahrtsverbände wie der Kulturrat.

Gemeinsam müssen sie sich einigen. Keine leichte, aber sicherlich eine schöne Aufgabe. Und Ausdruck der besonderen Wertschätzung für die Ehrenamtler der Heimatstadt.