Trister Abschied von der Insel

Trister Abschied von der Insel

Der verregnete Himmel über Cardiff am Montagmorgen passt zur Stimmungslage der Krefeld Pinguine. Mit zwei Niederlagen im Gepäck verlassen die Schwarz-Gelben heute die Insel. Derzeit ist das Team auf dem Weg zum Flughafen Manchester.

Der Ärger über die beiden Pleiten am Wochenende gegen die britischen Champions Hockey League-Teilnehmer aus Nottingham und Cardiff war den Spielern und Verantwortlichen der Pinguine auch während des Frühstücks im Radisson Blue Hotel am frühen Montag noch anzumerken.

Foto: Zellen

"Ich hatte mir von der Reise nach England und Wales mehr versprochen", räumt Matthias Roos, Geschäftsführer und Sportdirektor in Personalunion, im Gespräch mit unserer Zeitung ein.

Insbesondere die knappe Niederlage bei den Panthers am Samstagabend wurmte den 37-Jährigen. "Das war unnötig. Wir hätten dieses Spiel gewinnen können, das wäre gut für das Selbstvertrauen gewesen."

Und auch wenn das 2:6 von Cardiff recht klar erscheint, so sah Roos auch dort Chancen für sein Team: "Wir sind besser ins Spiel gekommen, haben aber die Tormöglichkeiten nicht genutzt. Am Ende war es natürlich sehr ernüchternd."

Trotz der beiden Niederlagen durften die Spieler, dies stand bereits vorher fest, am Abend noch einmal gemeinsam raus, um in Cardiff das ein oder andere Bier zu trinken. Eine Teambuilding-Maßnahme, die in der Vorbereitungsphase sicherlich nicht schadet.

Doch auch so war während des Trips nach England und Wales festzustellen, dass die Stimmung innerhalb der Mannschaft exzellent ist. Grüppchenbildung, wie dies in der Vergangenheit oft der Fall war, gibt es nicht. "Das sind alles gute Jungs. Ich freue mich auf diese Saison", sagte Rückkehrer und "Meister-Pinguin" Adrian Gygiel.

Am Montagabend gegen 19 Uhr wird die schwarz-gelbe Delegation am Düsseldorfer Flughafen erwartet. Vorausgesetzt die Passkontrollen in Manchester laufen dieses Mal planmäßiger als bei der Ankunft...

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