Ach, übrigens...: Tempo 20: Besser spät als nie

Ach, übrigens...: Tempo 20: Besser spät als nie

Gleich mehrfach haben wir an dieser Stelle die Tempo 10-Regelung im Haltestellenbereich am Ostwall thematisiert und zugleich kritisiert. Der tägliche Selbsttest zeigte jedes Mal aufs Neue: Es ist schlichtweg nicht möglich, die von der Stadt - nahezu penetrant - geforderte - "Schleichgeschwindigkeit" einzuhalten.

Es mutete stets über die Maßen seltsam an, wenn Radfahrer von rechts zum Überholvorgang ansetzten - meist sogar erfolgreich. Das Tempo 10-Limit lud zudem Passanten ein, den Ostwall "wild" zu queren, so dass sich Pkw-Fahrer immer wieder genötigt sahen, abzubremsen. Erstaunlich, dass hier bislang niemand zu Schaden gekommen ist.

Die Verwaltung wollte aber nicht einsehen, wie unsinnig die Beschränkung war, hielt mit "Smiley-Anlage", Schildern und Piktogrammen dagegen, um den städtischen Willen durchzusetzen.

Hat aber alles nichts gebracht. Die Rolle rückwärts folgt. Bald gilt auf dem Teilstück Tempo 20. Endlich, möchte man den zuständigen Stellen zurufen.

Ach, übrigens: Es hat zwar fast ein Jahr gedauert, ehe die Einsicht kam. Aber: Besser spät als nie...