1. Die Stadt

Starker Anstieg der Corona-Infektionen in Krefeld

Die neuen Corona-Zahlen für Krefeld : Starker Anstieg der Infektionen

Die neue Woche beginnt in Krefeld mit einem ungewöhnlich starken Anstieg der Corona-Infektionen und mit weiteren Schließungen von Kitas und Schulen.

So sind über das Wochenende 19 positiv getestete Personen hinzugekommen, die Gesamtzahl seit Beginn der Epidemie stieg von 853 auf 872 Infizierte.

Da unterdessen 787 Menschen genesen sind, stieg die Zahl der aktuell Erkrankten nur leicht von 53 auf 61.

Der statistische Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen schnellte von neun auf 15 nach oben.

Zurzeit werden keine Corona-Patienten mehr im Krankenhaus behandelt.

Gleichwohl hat das Gesundheitsamt weitere Fälle in Gemeinschaftseinrichtungen vermeldet. An der Maria-Montessori-Grundschule müssen 130 Schüler und Lehrer zu Hause bleiben, weil am Dienstag ein infiziertes Kind in der Schule war. Die Unterrichtsstruktur sieht an der Schule eine Jahrgangsmischung vor, so dass die Klassen 1 bis 4 betroffen sind. In einem Brief wurden die Eltern informiert, am Dienstag soll die Schülerschaft getestet werden.

An der Realschule Horkesgath muss eine achte Klasse in häusliche Isolation.

In der evangelischen Kita Dülkener Straße wurde ein Mitglied des Betreuungspersonals bei einem freiwilligen Test als positiv erkannt, obwohl es keine Symptome einer Erkrankung zeigt. Da in der Einrichtung auch offene Gruppenarbeit stattfindet, hatten potenziell alle Kinder Kontakt zu der infizierten Person. Deshalb hat das Gesundheitsamt entschieden, die komplette Kita für zwei Wochen zu schließen.

Die Zahl der Erstabstriche im Diagnosezentrum liegt inzwischen bei 13.642 Proben. 3.199-mal war eine Quarantäne erforderlich oder wurde angeraten.

Der Kommunale Ordnungsdienst meldete keine besonderen Vorkommnisse.

Die Stadt Krefeld hat zum Thema Corona ein Service-Telefon geschaltet, das allgemeine Fragen beantwortet. Diese Hotline ist unter 0 21 51 86 22 22 erreichbar. Die Zeiten sind montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr, montags bis mittwochs von 14 bis 16 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr.

Das Telefon des zentralen Diagnosezentrums (0 21 51 8 61 97 00) soll nur von denjenigen genutzt werden, die Krankheitssymptome haben und in einem Risikogebiet waren und deshalb abklären möchten, ob sie einen Termin zu einem Abstrich benötigen.

Telefonische Informationen erhalten Betroffene außerdem über die rund um die Uhr erreichbare Rufnummer 116 117 vom Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung.