Städte gegen Fluglärm

Städte gegen Fluglärm

„Der Schutz der Gesundheit der Bürger im Umfeld des Flughafens lässt keine weitere Zunahme des Fluglärms zu, die zwangsläufig mit einer Zunahme der Flugbewegungen verbunden ist“, so der Vorsitzende, Thomas Goßen, und fordert weiter: „Es kann keine Veränderung zugunsten des Flughafens geben, ohne dass für die betroffenen Bürger konkrete und spürbare Verbesserungen beim Schutz vor Fluglärm erreicht werden, wie beispielsweise ein deutlich effektiverer Schutz der Nachruhe.

Sonst gibt es keine Basis. Dieser Schutz der stark betroffenen Bevölkerung kommt in den Ausbauplänen des Flughafens de facto nicht vor“, so Goßen weiter. Aktuell haben sich die Städte Mülheim an der Ruhr, Essen, Kaarst, Krefeld, Meerbusch, Ratingen und Tönisvorst zu einem Aktionsbündnis gegen das vom Düsseldorf Airport DUS im Juni 2013 angekündigte Vorhaben zur Kapazitätserweiterung zusammengeschlossen.

Mit einem Brief an NRW Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gehen die Städte in die Offensive. Das von Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, Oberbürgermeister Reinhard Paß (Essen), Bürgermeister Franz-Josef Moormann (Kaarst), Oberbürgermeister Gregor Kathstede (Krefeld), Bürgermeister Dieter Spindler (Meerbusch), Bürgermeister Harald Birkenkamp (Ratingen) und Bürgermeister Thomas Goßen (Tönisvorst) unterzeichnete Schreiben macht die gemeinsame ablehnende Haltung der Kommunen deutlich. Die Städte sehen es als gemeinsames Ziel an, die immer stärker belasteten Anwohner vor weite

ren Belastungen zu schützen und beabsichtigen daher auch sehr intensiv, mit den Bürgerinitiativen vor Ort zusammenzuarbeiten.

(StadtSpiegel)
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