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Stadtpark Fischeln

Ferientipps für Familien : Krefelder Ausflugsklassiker: Stadtpark Fischeln und Hülser Berg

In der Serie Ferientipps für Familien geht es heute zu zwei echten Ausflugs-Klassikern: Der Fischelner Stadtpark und der Hülser Berg sind tolle Ziele für die Bewegung an der frischen Luft.

Als Familie sucht man manchmal einfach nur eine Freifläche, auf der die Kinder gefahrenfrei toben und die Eltern entspannt spazieren gehen können. Im Krefelder Süden auf der Grenze zwischen Fischeln und Stahldorf gibt es mit dem Fischelner Stadtpark ein weitläufiges Areal, das für Eltern und Kinder gleichermaßen geeignet ist. Wie ein grünes Band zieht sich dieser Park vom im Osten gelegenen Stadtbad bis direkt vor das Stahlwerk im westlichen Teil Stahldorfs. Reizvoll ist dieser Park besonders im Herbst. Die vielen verschiedenen Baumarten bieten in dieser Jahreszeit ein Wechselspiel der Farben.

Der Fischelner Stadtpark teilt sich auf in zwei Bereiche: die Fläche zwischen Kölner Straße und Mühlenfeld sowie die Erweiterung auf der anderen Seite der Straße Mühlenfeld bis zum Stahlwerk. Dazwischen liegt der Neptun-Badesee. Drei Spielplätze bietet dieser Park: Eine kleine Anlage befindet sich im Bereich des Hallenbades an der Robert-Reichling-Straße, zwei in Stahldorf nahe der Remscheider Straße. Ansonsten gibt es viel freie Wiese und Baumalleen – mancherorts kann man den Drachen gut steigen lassen. Bänke laden zum Verweilen ein.

Gut zu erreichen ist dieser Park auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln – Haltepunkt ist der „Stadtpark Fischeln“. Adresse für Anreise per Straßenbahn zur Haltestelle „Fischeln Stadtpark“: Kölner Straße 415; oder Haltestelle Thyssenstraße in Stahldorf: Oberschlesienstraße 32.

Der Hülser Berg - ein Paradies für Familien

Mit 63 Metern über dem Meeresspiegel ist der Hülser Berg im Norden von Krefeld die höchste natürliche Erhebung der Stadt – und auch im Herbst ein echtes Paradies für Familien. Die hügelige Landschaft lädt zum Spazierengehen ein, Wanderwege sind ausgezeichnet. Ein Rundgang um den Berg hat die Länge von vier bis fünf Kilometern. Für Naturfreunde gibt es gleich drei Wildgehege: ein Wildschweingehege, ein Damwildgehege und ein Rotwildgehege. Neben der Gastronomie Bergschänke können sich die Kinder auf einem großen Spielplatz austoben. Der benachbarte 30 Meter und 163 Stufen hohe Johannesturm ist allerdings derzeit wegen der Coronapandemie gesperrt.

Wer den Berg besteigt, der erlebt geologische Geschichte: Der Hülser Berg ist Teil des Niederrheinischen Höhenzuges, der vor 150.000 Jahren in der Saale-Eiszeit entstand. Man läuft quasi auf geschichtetem Geröll, das einst von Skandinavien kommend an den Niederrhein geschoben wurde. Das ist die geologisch-historische Erklärung. Beim Familienspaziergang kann man dem Nachwuchs aber auch eine andere – sagenhafte – Erklärung bieten: Es gibt nämlich die lokale Sagen-Erzählung, dass der Hülser Berg einst von einem Riesen mehr oder weniger zufällig errichtet wurde. Dieser Riese kam demnach mit einer Schubkarre voller Sand und Lehm aus dem Harz und stolperte in der Höhe von Hüls über einen Urwald. Die Karre kippte um – es blieb der Hülser Berg. Die großen Kuhlen, die man überall am Hülser Berg entdeckt, sind natürlich keine echten Fußstapfen von Riesen. Sie entstanden durch Tonabgrabungen für die Hülser Pottbäcker.

Anfahrt per ÖPNV: Buslinie 060, Haltestelle Hülser Berg

PKW-Parkplatz: An der Hülser Bergschänke, Rennstieg 1, 47802 Krefeld. Ganzjährig geöffnet, Wildgehege zu Fuß erreichbar.