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Coronakrise: Stadt öffnet neue Service-Standorte

Coronakrise : Stadt öffnet neue Service-Standorte

Die Dienstleistungen der Stadt Krefeld standen während der Corona-Epidemie durchgehend zur Verfügung – allerdings nur in dringenden Fällen, möglichst kontaktlos und nach telefonischer Vereinbarung.

Ab der kommenden Woche soll der Zugang für die Bürger erleichtert werden: Im Rathaus, im Straßenverkehrsamt an der Elbestraße und im Fachbereich Migration und Integration am Hauptbahnhof sollen Service-Standorte entstehen, die den Bedingungen der Corona-Epidemie entsprechen. Die Pflicht zur vorherigen Terminvergabe bleibt vorerst bestehen, wie Oberbürgermeister Frank Meyer betont: So sollen Menschenansammlungen und Warteschlangen weiterhin vermieden werden.

Im Rathaus wird es ab Montag, 18. Mai, in der ehemaligen „EMA-Halle“ im Erdgeschoss ein so genanntes „Frontoffice“ für das Pass- und Meldewesen geben. Konkret heißt das: Die Mitarbeitenden sitzen an sechs Schreibtischen mit Plexiglas-Scheibe, es besteht eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. „Der Kunde soll einen schnellstmöglichen Kontakt zur Stadt bekommen. Gleichzeitig ist uns der Schutz unserer Mitarbeiter natürlich sehr wichtig“, sagt Stadtdirektorin Beate Zielke. Deshalb muss jeder, der Melde- und Passangelegenheiten zu klären hat, vorher unter der zentralen Telefonnummer 02151 861610 einen Termin vereinbaren.

Über einen neu geschaffenen Eingang an der St.-Anton-Straße erhält man nach Aufforderung Zutritt zum Rathaus und kann sein Anliegen klären. Der neue Servicebereich steht zu den Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 8 bis 12.30 Uhr, Montag bis Mittwoch von 13 bis 16 Uhr, Donnerstag von 13 bis 17.30 Uhr) zur Verfügung. In der EMA-Halle soll es zudem zwei weitere Arbeitsplätze geben, die bei Bedarf für andere Angelegenheiten genutzt werden können, zum Beispiel für die Beantragung von Wohngeld (Telefon: 02151 863004).

Auch das Straßenverkehrsamt an der Elbestraße wird nach vorheriger Terminvereinbarung regulär betrieben (Telefon: 02151 36602169). Wie im Rathaus werden die zehn Mitarbeitenden an der Elbestraße geschützt arbeiten, es gilt die Maskenpflicht. „Die zuletzt langen Wartezeiten für eine Zulassung sind vorbei. Wir sehen Potenzial, die Fristen nun wieder deutlich verkürzen zu können“, betont Ordnungsdezernent Ulrich Cyprian. Auch eine Erweiterung der Arbeitszeiten und eine Stärkung des Online-Angebots würden geprüft, erklärt der Dezernent.

Das neue Frontoffice im Fachbereich Migration und Integration wird unter Corona-Bedingungen ab 25. Mai nutzbar sein. Dort hatte in den vergangenen Monaten ein aufwändiger Umbau stattgefunden – nun musste im Hinblick auf Corona nochmals nachgerüstet werden.