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Corona-Übersicht: Stadt meldet weiteren Todesfall

Corona-Übersicht : Stadt meldet weiteren Todesfall

33 neue Corona-Infektionen meldet der städtische Fachbereich Gesundheit am Donnerstag, 4. Februar, (Stand: 0 Uhr). Die Gesamtzahl aller bestätigten Fälle in Krefeld liegt somit inzwischen bei 6.751. Genesen sind nach einer Corona-Infektion inzwischen 6.348 Personen, 37 neu seit dem Vortag.

293 Personen sind aktuell infiziert, das sind fünf weniger als am Mittwoch. Einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie muss der städtische Fachbereich Gesundheit vermelden: Es handelt sich um eine Person im Alter von rund 90 Jahren, die im Krankenhaus verstarb. Die Person lebte zuvor nicht in einem Heim.

Mit der neuen Entwicklung sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz abermals auf nunmehr 88,8. Diesen Wert gibt das Robert-Koch-Institut aktuell für Krefeld an, nachdem die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen am Mittwoch bei 90,1 gelegen hatte. In einem Krefelder Krankenhaus liegen aktuell 30 Personen aus Krefeld, von ihnen vier auf der Intensivstation. Drei dieser Patienten werden beatmet. In eine Quarantäne – freiwillig oder behördlich angeordnet – haben sich inzwischen 21.896 Personen begeben. Bisher wurden 41.105 Erstabstriche vorgenommen, 135 davon sind offen. Aus den Kindertageseinrichtungen (Kitas), die aktuell ebenso wie die Schulen eine Notbetreuung anbieten, wird ein neuer Corona-Fall gemeldet. An der Kita St. Lioba in Stahldorf ist ein COVID-19-Fall aufgetreten.

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) meldet nach den Kontrollen vom Mittwoch im Zusammenhang mit der Coronaschutzverordnung insgesamt 25 eingeleitete Bußgeldverfahren. Bei einem Einsatz westlich der Innenstadt wurden in einem Restaurant insgesamt 15 Personen angetroffen. Den Betreiber erwartet ein Bußgeld in Höhe von 5.000 Euro wegen des Betriebes einer gastronomischen Einrichtung

die 14 Kunden werden ein Bußgeld in Höhe von jeweils 250 Euro wegen des Verstoßes gegen das Kontaktverbot zahlen müssen.

Einen Wiederholungseinsatz hatte der Kommunale Ordnungsdienst in einem Kiosk südlich der Innenstadt, in dem es bereits bei einer Kontrolle am Montagabend eine Auffälligkeit gegeben hatte. Erneut traf der KOD hier Kunden vor Ort an, diesmal befanden sich sechs Personen in einem Hinterzimmer. Als der Ordnungsdienst eintraf, versuchte eine Person wieder über den Hauseingang zu flüchten, wurde aber durch die KOD-Mitarbeitenden gestellt. Bei der Überprüfung der Personalien durch die hinzugerufene Polizei stellte sich heraus, dass die zuvor geflüchtete Person auch falsche Personalien angegeben hatte. Die Polizei stellte dann die richtigen Personalien fest und wurde so darauf aufmerksam, dass die Person per Haftbefehlt gesucht worden war. Da es sich bei dem Kiosk-Einsatz um einen Wiederholungsfall handelte, wurde der Kiosk versiegelt. Außerdem wurden dort ein Wettspielautomat und eine vierstellige Summe an Bargeld für eine Übergabe an den Zoll sichergestellt. Den Betreiber erwartet nun ein doppeltes Bußgeld in Höhe von 10.000 Euro wegen des wiederholten Betreibens einer Spielhalle. Die Kunden müssen jeweils ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro wegen Verstoßes gegen das Kontaktverbot zahlen.

Weiterhin kontrolliert der Kommunale Ordnungsdienst auch die Einhaltung der Maskenpflicht an den Haltestellen. Dabei wurden zwei Personen an der Haltestelle Hansazentrum auffällig, die keine Maske trugen. Sie müssen jeweils ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro zahlen