1. Die Stadt

Übersicht am 20. Januar: Stadt meldet drei weitere Todesfälle

Übersicht am 20. Januar : Stadt meldet drei weitere Todesfälle

Erneut sind in Krefeld drei Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. Zwei Personen verstarben im Alter von rund 70 Jahren beziehungsweise Mitte 90 in Krefelder Kliniken. Beide waren zuvor keine Heimbewohner.

Im Alter von rund 90 Jahren wiederum verstarb eine Person in einem Krefelder Seniorenheim. Zu Vorerkrankungen liegen in allen drei Fällen keine weiteren Informationen vor. Insgesamt 94 Menschen sind bisher im Zusammenhang mit der Pandemie in Krefeld gestorben.

Die Gesamtzahl aller bestätigten Corona-Infektionen liegt in Krefeld am Mittwoch, 20. Januar, (Stand: 0 Uhr) bei 6.278, das sind 55 Fälle mehr als am Vortag. Die Gesamtzahl der Genesenen liegt bei 5.422. Dies bedeutet eine Steigerung von rechnerisch 33 Genesenen mehr als am Vortag. Als aktuell infiziert gelten somit 762 Personen, am Vortag waren es 743 Personen.

Mit der neuen Entwicklung steigt die vom Robert-Koch-Institut (RKI) für Krefeld angegebene Sieben-Tage-Inzidenz wieder an. Sie lag am Dienstag bei 128, am Mittwoch stieg die Zahl der Corona-Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner auf 136.

In den Krefelder Kliniken liegen nach einer Corona-Infektion aktuell 44 Patienten aus Krefeld, neun von ihnen befinden sich auf der Intensivstation, drei davon werden beatmet. In freiwillige oder behördlich angeordnete Quarantäne haben sich bisher 21.032 Personen begeben. In Krefeld wurden seit Beginn der Pandemie 40.819 Erstabstriche vorgenommen, 607 davon sind offen.

Auch im Notbetrieb von Kindertageseinrichtungen (Kitas) und Schulen gibt es aktuell neue Meldungen. Dem Fachbereich Gesundheit der Stadt Krefeld wurden

jeweils ein neuer Infektionsfall aus der Kita Kempschen Weg und der Kita Steckendorfer Straße übermittelt.

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) hat bei seinen Kontrollen in Krefeld auch am Dienstag überprüft, ob die Bestimmungen der Coronaschutzverordnung eingehalten werden. 13 Bußgeldverfahren und ein Strafverfahren wurden dabei eingeleitet. In einem Fall fiel zwei KOD-Dienstkräften bei einem Streifengang in der südlichen Innenstadt am Dienstagnachmittag auf, dass in einem Kosmetiksalon eine Kundin behandelt wurde. Der Betreiber gab an, dass er in seinem Salon medizinisch notwendige Behandlungen anbiete, welche nach der Coronaschutzverordnung zulässig seien. Eine medizinische Notwendigkeit im konkreten Fall konnte allerdings dem KOD nicht glaubhaft dargelegt werden. Auch ein ärztliches Attest konnte die Kundin nicht vorlegen. Gegen den Betreiber wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet, weil er eine Dienstleistung angeboten hat, bei der ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden konnte. Die in der Coronaschutzverordnung dafür vorgesehene Summe beträgt 1.000 Euro.

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Bei Kontrollen an Haltestellen wurden insgesamt acht Personen ohne Mund-Nase-Bedeckung angetroffen: fünf Personen an der Haltestelle Hansa-Zentrum, zwei Personen an der Rheinstraße und eine am Ostwall. Jeweils 150 Euro Bußgeld sind zu zahlen. Außerdem gab es am späten Abend einen Einsatz des Kommunalen Ordnungsdienstes auf dem Theaterplatz. Dort traf das KOD-Team eine Gruppe von vier Personen an, die gegen die Kontaktregeln verstießen. Während die KOD-Mitarbeiter die Personalien feststellten, um ein Bußgeldverfahren einleiten zu können, versuchte ein 39-jähriger Mann zu flüchten. Eine Dienstkraft des KOD konnte ihn stellen. Der Mann wehrte sich heftig und wollte einen KOD-Mitarbeiter angreifen. Der 39-Jährige konnte dann aber fixiert werden. Die Polizei wurde hinzugerufen und nahm den Mann in Gewahrsam. Gegen alle vier Personen wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Den 39-Jährigen erwartet außerdem eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.