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Offenlegung der Pläne und Gutachten ab Januar: Stadt freut sich: „Surfpark ist rechtlich machbar“

Offenlegung der Pläne und Gutachten ab Januar : Stadt freut sich: „Surfpark ist rechtlich machbar“

„Das ist ein guter Tag für die Sportstätteninfrastruktur in Krefeld“, sagte Stadtdirektor Markus Schön am Donnerstag im Rathaus. Die Verwaltung berichtete über den neuesten Stand zur Entwicklung eines „Surfparks“ am Elfrather-See.

„Jetzt liegen die Fakten auf dem Tisch - und sie machen Mut und Lust auf mehr“, so Schön, der freudig erklärte: „Das Projekt ist machbar, wenn man es will. Wir können uns nun auf den Weg machen das zu entwickeln, was die Mehrheit der Krefelder am Elfrather See wünscht.“

Zwei Jahren sind seit der ersten Präsentation der Pläne vergangen. Unzählige Gutachten wurden inzwischen erstellt. Baudezernent Marcus Beyer  berichtete nun, dass „alle Bedenken umfassend geprüft wurden.“ Nun sei man an dem Punkt, wo die Politik eingebunden wird und entscheiden muss. Im Dezember werden die Bezirksvertretungen Ost sowie der Stadrat über das Projekt beraten. In einer Sitzung des Regionalrats am 16. Dezember sollen die Weichen gestellt werden.

Die Offenlage der Pläne sowie der Gutachten soll Im Januar für einen Zeitraum von sechs Wochen erfolgen. „Jeder Bürger wird ausreichend Zeit haben, um sich kundig zu machen“, sagt Beyer.

„Dieses Projekt wird dafür sorgen, Krefeld auf der Sportlandkarte noch bedeutender werden zu lassen“, ist sich Stadtdirektor Schön sicher. Die Planer rechnen übrigens mit 200 000 Besuchern im Jahr.

Erste Details wurden nun bekannt. Eine neue Verkehrsführung, Schallschutz, eine Schrankenanlage sowie ein genaues Monitoring während der Bauphase sollen für den Schutz der Anwohner sorgen.

Ein zweistufiges Artenschutzgutachten, so berichtete Umweltdezernentin Sabine Lauxen, habe ergeben, dass „dieses Projekt auch mit Blick auf den Artenschutz machbar ist“. Folgende Maßnahmen werden getroffen. Es wird eine Schutzzone für den Mäusebussard geben sowie eine eingezäunte Vogelschutzzone für die bedrohten Arten Kiebitz und Flussregenpfeiffer. Nisthilfen für den Star, ein Amphiebienzaun sowie ein das Artenspektrum berücksichtigendes Beleuchtungskonzept sind weitere Maßnahmen.

Außerdem sind Ausgleichsflächen geplant, die im Plangebiet sowie der direkten Umgebung geschaffen werden sollen. Blühstreifen, Gehölze, Bäume und Sträucher sowie der Ausgleich aller entfallenden Bäume sind in den Plänen festgeschrieben.

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Das Fazit der Stadt fällt wie folgt aus: „Aus planungs- und artenschutzrechtlicher Sicht können die Vorhaben Surfpark und Campingplatz unter Berücksichtigung der im Rahmen der Bauleitplanung definierten Ausgleichs, Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen umgesetzt werden.“