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Sportbekleidung richtig reinigen

Sport : Sportbekleidung richtig reinigen

Ein Viertel der bundesdeutschen Bevölkerung ist nach einer Studie zwischen fünf und zehn Stunden in der Woche sportlich aktiv. Und sie lassen sich ihre sportliche Leidenschaft etwas kosten: Rund vier Milliarden Euro geben die Deutschen jährlich für Sportbekleidung aus. Hochwertige Sportbekleidung ist zwar sehr strapazierfähig, will aber richtig gepflegt werden.

Unterschiedliche Anforderungen an das Material

Funktionsshirts, Schuhe, Jacken und ein Trainingsanzug gehören zur Grundausstattung jedes Sportlers. Die Sachen müssen multifunktional sein und natürlich schick aussehen. Je nach Sportart werden dabei ganz unterschiedliche Anforderungen an die Materialien gestellt. Für die heimische Yogastunde zum Beispiel dürfen es bequeme Baumwollfasern sein. Auf dem Laufband im Fitness-Studio ist Funktionskleidung gefragt, die rasch trocknet und die Sportbekleidung für das Training im Freien muss zudem wasserdicht und windabweisend sein. Die Industrie hat dafür Kunstfasern entwickelt und für die unterschiedlichen Sportarten passgenau zusammengesetzt. Ihre Pflege bedarf einer gewissen Aufmerksamkeit.

Nach dem Training waschen

Sportbekleidung sollte nach jedem Training gewaschen werden. Vor der Wäsche muss das Kleidungsstück auf links gedreht und alle Reißverschlüsse zugezogen werden. Nicht immer müssen die Sachen in die Waschmaschine. Um sie von Schweißgeruch zu befreien, reicht dem Funktionsshirt auch eine Handwäsche. Schonende Wäsche ist ohnehin Grundvoraussetzung für den Erhalt der Funktionsfasern. Flüssiges Feinwaschmittel ist besser geeignet als Pulver mit Weißmachern. Auch Weichspüler, Schleudern und der Trockner tun den Kunstfasern nicht gut. Die wasser- und schmutzabweisende Imprägnierung einiger Bekleidungsstücke muss regelmäßig erneuert werden, da die Wäsche sie abnutzt. Hat man direkt nach dem Sport keine Zeit die Sachen zu waschen, sollte man sie zum Lüften aufhängen und getrennt von der sonstigen Schmutzwäsche aufbewahren. Sämtliche Pflegetipps gelten natürlich auch für die Fanbekleidung.

Nur mit Schwamm und lauwarmem Wasser

Sportschuhe aus Leder reagieren sehr empfindlich auf Feuchtigkeit, sie gehören, wie alle anderen Sportschuhe auch, nicht in die Waschmaschine. Grobe Verschmutzungen auf Sportschuhen löst man mit einem Schwamm und etwas lauwarmem Wasser. Beim Trocknen hilft Zeitungspapier, das man in die Schuhe stopft. In der Nähe einer Wärmequelle trocknen sie gewiss schneller, Leder wird dann aber auch schnell brüchig. Ob Leder oder Kunstfaser, jeder Sportschuh muss nach dem Training trocknen. Bleibt das Innere feucht, entstehen nicht nur üble Gerüche, es bildet sich ein idealer Lebensraum für Pilze. Deshalb sollte man für jede Trainingseinheit frische Socken tragen, die nach dem Sport bei 60 Grad gewaschen werden können. Gut sind Schuhe mit herausnehmbarer Innensohle. Sie trocknen schneller und gründlicher. Wenn die Schuhe trotz sorgfältiger Pflege dennoch riechen, streut man ein wenig Natron oder Backpulver hinein. Das neutralisiert unangenehme Gerüche.

Die Tasche muss am meisten aushalten

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Auch die Sporttasche freut sich über etwas Aufmerksamkeit. Sie muss einiges aushalten und sollte deshalb regelmäßig ausgeräumt und gereinigt werden. Eine Wäsche in der Waschmaschine ist möglich, außer es handelt sich um eine Tasche aus Naturmaterialien wie Leder oder Korb. Meist reicht aber ohnehin ein feuchter Lappen aus, um die Tasche innen und außen von grobem Schmutz zu befreien. Dann wird auch die Tasche zum Lüften und Trocknen aufgehängt und eventuell mit Imprägnierspray behandelt. Gegen unangenehme Gerüche hilft ein Duftsäckchen, gefüllt mit Lavendel oder anderen Kräutern, dass man einfach in der Tasche belässt.