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Roos: "Bei uns hat keiner eine Ausstiegsklausel"

Roos: "Bei uns hat keiner eine Ausstiegsklausel"

Nach dem 4:7 gegen den ERC Ingolstadt hadert Sportdirektor und Geschäftsführer Matthias Roos mit der Leistungsschwankung des Teams und bezieht Stellung zu Gerüchten um Jordan Caron.

Es ist ein wiederkehrendes Phänomen bei den Krefeld Pinguinen. Gleich zweimal an diesem Wochenende gaben die Schwarz-Gelben eine Führung mit zwei bzw. drei Toren aus der Hand. Konnten sich die Cracks von Cheftrainer Brandon Reid am Freitag in Schwenningen nach einem zwischenzeitlichen 3:1 zumindest noch in der Verlängerung den zweiten Punkt sichern, so gingen sie am Sonntag gegen Ingolstadt unter.

4:1 führten die Pinguine nach knapp 28 Minuten. Was dann passierte, bezeichnet Sportdirektor und Geschäftsführer Matthias Roos als "emotionalen Zusammenbruch". Nach dem Anschlusstreffer zum 2:4, dem ein katastrophaler Fehler von Kapitän Phillip Bruggisser vorausging, verfielen die Krefelder in eine Art Schockstarre, kassierten binnen sechs Minuten fünf Gegentreffer und verloren schließlich mit 4:7.

"Es ist mir unbegreiflich, wie man so einbrechen kann", haderte Matthias Roos auch am Montag noch. Man sei "überheblich" geworden und habe sich nicht mehr an die taktischen Vorgaben gehalten. "Das ist jetzt ein Lernprozess für jeden einzelnen Spieler. Es ist eine Frage des Willens, so eine Partie nach Hause zu bringen."

Die Mannschaft von Cheftrainer Brandon Reid will nun in den Derbys am Dienstag in Köln sowie am Freitag gegen die DEG Wiedergutmachung betreiben.

Ob Stürmer Jordan Caron dann wieder zum Team gehören wird, ist noch fraglich. Matthias Roos bezeichnet das Gerücht, der Kanadier würde eine Ausstiegsklausel besitzen und die Pinguine verlassen wollen, allerdings als "absoluten Quatsch". "Bei uns hat kein Spieler eine Ausstiegsklausel!"

Hier geht es zur Bilderstrecke: Pinguine verlieren mit 4:7