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In Forstwald: Reh durch wildernden Hund gerissen

In Forstwald : Reh durch wildernden Hund gerissen

Nachdem in den vergangenen Monaten mehrere Rehe im Bereich des Egelsberg von wildernden Hunden getötet oder verletzt wurden, kam es nun im Forstwald zu einem weiteren Vorfall. Ein junger Rehbock wurde Opfer eines wildernden Hundes.

Bedauerlicherweise konnte weder der Hund noch der Besitzer ausfindig gemacht werden.

Durch Hunde verletzte oder getötete Rehe stellen in Krefeld keine Seltenheit dar. Immer wieder kommt es zu solchen Ereignissen. In den vergangenen Jahren wurden durchschnittlich etwa 30 Rehe in Verbindung mit wildernden Hunden verletzt oder getötet.

Generell dürfen Hunde im Wald nur auf Gehwegen unangeleint laufen, wenn sie sich unter der Kontrolle des Begleitenden befinden. Abseits der Wege dürfen Hunde nur angeleint geführt werden. In Naturschutzgebieten gilt eine permanente Anleinpflicht, also auch auf den Wegen.

Läuft ein Hund unbeaufsichtigt im Wald oder auf Feldern herum, stöbert nach Wild, hetzt oder reißt Tiere, so liegt eine Ordnungswidrigkeit nach dem Landesjagdgesetz vor, die mit einem

Bußgeld geahndet wird. Im Wiederholungsfall oder wenn der Hundeführer mit Vorsatz handelt, kann es sich sogar um eine Straftat handeln.

Gerade jetzt im Frühjahr, wenn Jungtiere wie Kitze und Hasen geboren werden und seltene Bodenbrüter wie Kiebitz und Feldlerche ihre Brut großziehen, sollten Hundehalter eine besondere Rücksicht walten lassen. Wer seinem Hund trotzdem viel Auslauf gönnen möchte, kann eine der vielen Hundefreilaufwiesen in Krefeld nutzen, rät der Kommunalbetrieb Krefeld.