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Die Polizei Kreis Viersen zieht nach dem Blitzmarathon eine positive Bilanz /Niedrigster Wert: Raser-Jagd zeigt Wirkung

Die Polizei Kreis Viersen zieht nach dem Blitzmarathon eine positive Bilanz /Niedrigster Wert : Raser-Jagd zeigt Wirkung

Beim Blitzmarathon haben die verantwortlichen Beamten im Kreis Viersen eine positive Bilanz gezogen. Es konnten insgesamt nur 49 Geschwindigkeitsüberschreitungen bei 2715 kontrollierten Fahrzeugen festgestellt werden.

Kreis Viersen (reu).

Entweder geht die Zahl der Raser tatsächlich zurück oder die Autofahrer stellen sich besser auf den 24-Stunden-Blitzmarathon ein. Fest steht auf jeden Fall, dass die Zahl der Geschwindigkeitsübertretungen, gemessen am Donnerstag und Freitag, den niedrigsten Wert seit Jahren hatte. An drei Messstellen wurde kein einziger Verstoß festgestellt, an vier anderen Kontrollpunkten jeweils nur eine Überschreitung.

Negative Ausnahmen in der erfreulichen Bilanz waren die Bebericher Straße in Viersen und die Straelener Straße in Kempen. Angesichts des insgesamt erfreulichen Ergebnisses ist es umso erschreckender, dass ausgerechnet dort wieder zehn Fahrer zu schnell waren. Denn die Straelener Straße war erst in der Vorwoche überwacht worden, weil dort die Wege zu mehreren Schulen und Kindergärten liegen. Genau in diesem Bereich lag dieses Mal auch der Schwerpunkt des Blitzmarathons. Über 17.900 Schüler in NRW haben sich an den Befragungen zu ihren Erfahrungen mit Rasern beteiligt. Mit bunten Plakaten und Schildern, auf denen Stoppzeichen und Daumen hoch zu sehen waren, haben sich viele Kinder auf den Blitz-Marathon vorbereitet. „In manchen Köpfen hat sich festgesetzt, dass eine Überschreitung der Geschwindigkeit von zehn bis 20 Stundenkilometern erlaubt sei. Dabei ist genau das entscheidend für die Schwere eines Verkehrsunfalls“, so Innenminister Ralf Jäger.

(City Anzeigenblatt Krefeld II)