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Gemeinsame Kontrolle von Stadt und Polizei: „Problemimmobilie“: Zehn Festnahmen, Gebäudenutzung untersagt

Gemeinsame Kontrolle von Stadt und Polizei : „Problemimmobilie“: Zehn Festnahmen, Gebäudenutzung untersagt

Die Stadt Krefeld und die Polizei haben im Rahmen eines behördenübergreifenden Einsatzes am Dienstag, 11. Januar, eine Problemimmobilie auf dem Nordwall kontrolliert.

An den Kontrollen beteiligten sich die Ausländerbehörde, der Fachbereich Bauaufsicht, die Berufsfeuerwehr und der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) der Stadt Krefeld sowie die Steuerfahndung. In der Zeit zwischen 4 und 9 Uhr ging es dabei unter anderem um Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz. Es wurden insgesamt zehn Personen angetroffen, die vorwiegend angaben, aus Osteuropa zu stammen. Es lag in allen Fällen kein entsprechendes Visum vor, um einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Darüber hinaus wurde ein gefälschter Ausweis sichergestellt.

Die zehn Personen wurden vorläufig festgenommen und entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Die Steuerfahndung hat ebenfalls Ermittlungen aufgenommen. Durch die Bauaufsicht der Stadt Krefeld wurde aufgrund erheblicher baulicher und brandschutztechnischer Mängel die Nutzung des gesamten Gebäudes untersagt. Die Stadt Krefeld hat einer Person einen Ersatzwohnraum zur Verfügung gestellt. Die Eigentümer des Gebäudes werden über die Feststellungen und Maßnahmen informiert.

Gegen sie werden nun ordnungsbehördliche Maßnahmen eingeleitet.

Im Rahmen des Präsenzkonzeptes Innenstadt werden Polizei und Stadtverwaltung auch zukünftig weitere Kontrollen sogenannter Problemimmobilien durchführen