Polizei kontrolliert Tuning-Szene in Krefeld

Polizei kontrolliert Tuning-Szene : „Aufgemotzte“ Autos still gelegt

Einen Sondereinsatz führte die Polizei Krefeld am gestrigen Feiertag Karfreitag durch. Anlass war das Treffen der Tuning-Szene unter dem Namen "Car-Freitag" in Krefeld.

Es ging der Polizei um technische Kontrollen in der Tuningszene und Geschwindigkeitsmessungen. Verstöße hat die Polizei konsequent geahndet.

In der Zeit von 8:30 bis 16:30 Uhr haben die Beamten getunte Autos an den bekannten Treffpunkten und im Stadtgebiet festgestellt und 35 davon überprüft. Zehn Autos waren technisch derart verändert, dass dies zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führte. Deshalb durften die Fahrer nicht weiterfahren.

Acht Autofahrer der Tuningszene erhielten Ordnungswidrigkeitenanzeigen, fünf von ihnen mussten ein Verwarngeld zahlen.

Zudem haben die Beamten Geschwindigkeitsmessungen auf den An- und Abreisestrecken im Krefelder Stadtgebiet durchgeführt.

Hierbei überprüften sie insgesamt 2192 Verkehrsteilnehmer. 184 von ihnen waren zu schnell unterwegs.

Ein Motorradfahrer fiel besonders auf. Er fuhr mit 126 km/h über die Venloer Straße, an der eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h gilt. Ihn erwartet neben einem hohen Bußgeld und zwei Punkten auch ein Fahrverbot.

Wegen überhöhter Geschwindigkeit erhielten 19 Fahrer eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, 165 ein Verwarngeld.

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