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„Woche des Respekts“: Pinguine und SWK werben für Respekt

„Woche des Respekts“ : Pinguine und SWK werben für Respekt

Am Sonntag endet in Krefeld die erste „Woche des Respekts“. Daran beteiligen sich insgesamt 19 Institutionen. Die SWK und die Krefeld Pinguine wollen zum Finale ein Zeichen setzen.

Fahrtkartenkontrolleure, die bespuckt und attackiert werden. Krankenschwestern, die bedroht und bepöbelt werden. Zootiere, die willkürlich falsch gefüttert, mit Steinen beworfen oder sogar getötet werden. Respektlosigkeit gegenüber Mitmenschen und Tieren ist sicherlich nicht die Regel, doch die Zahl der Fälle nimmt zu.

Darin sind sich die Beteiligten der Kampagne „Respekt in Krefeld“, die im Mai diesen Jahres gestartet wurde, einig. Zwei der insgesamt 19 Institutionen, die sich engagieren, sind die Stadtwerke Krefeld sowie die Krefeld Pinguine. Zum Ende einer „Respekt-Woche“ mit zahlreichen Aktionen wollen die beiden Partner heute im Zuge des Heimspiels gegen die Iserlohn Roosters ein Zeichen setzen. Auf den Aufwärmtrikots der Schwarz-Gelben wird das Kampagnenlogo „Respekt“ zu sehen sehen sein - übrigens, so Pinguine-Sprecherin Katharina Schneider-Bodien, „wird dies in der gesamten Saison so sein“.

„Wir wollen die Fans einbeziehen, und zwar nicht mit erhobenem Zeigefinger“, sagt SWK-Sprecherin Dorothee Winkmann und ergänzt: „Zivilcourage und das Wir-Gefühl sollen gestärkt werden. Wir möchten uns einfach mit dem Thema auseinandersetzen.“

Aus diesem Anlass wird es vor und während des Derbys gegen die Sauerländer einige Aktionen geben. Zum Start gibt es ein symbolisches Bully, im Umlauf der Yayla-Arena können sich die Besucher in der Fotobox ablichten lassen und Statements zum Thema Respekt abgeben. In der ersten Drittelpause wird der Fanbeauftragte der Pinguine, Frank Wimmers, gemeinsam mit seinem Iserlohner Pendant im TV-Studio zu Gast sein. In der zweiten Pause duellieren sich ausgewählte Fans beider Lager im Tauziehen auf dem Eis.

„Natürlich sind wir nicht so naiv zu glauben, dass wir mit der Kampagne Krawallmacher überzeugen“, sagte Oberbürgermeister Meyer seinerzeit bei der Kick-off-Veranstaltung der Kampagne und ergänzte: „Doch wir müssen zeigen, dass wir viele sind.“

Die treuen Fans der Pinguine haben am Sonntag die Möglichkeit, ein Zeichen zu setzen....