Pinguine reagieren auf massive Fan-Kritik

Pinguine reagieren auf massive Fan-Kritik

Die unerfreulichen Randerscheinungen vor dem ersten Heimspiel der Krefeld Pinguine gegen die Adler Mannheim (unsere Zeitung berichtete exklusiv) zeigten bei den Verantwortlichen der Schwarz-Gelben Wirkung: "Die Einlasskontrollen waren schlecht, da gibt es nichts dran zu rütteln", sagte Geschäftsführer Karsten Krippner am Donnerstag am Rand der offiziellen Pressekonferenz und ergänzte: "Zum Heimspiel am Sonntag gegen Nürnberg werden wir mehr Personal, Scanner und eine bessere Ausschilderung haben."

Krippner bittet die Fans, die zum Saison-Auftakt teilweise bis auf die Westparkstraße standen und längere Wartezeiten in Kauf nehmen mussten, um Verständnis für die verschärften Kontrollen. "Im Prinzip haben wir richtig gehandelt. Denn den Pinguinen ist da in den letzten Jahren ein großer Geldbetrag durch die Lappen gegangen", erläutert der Geschäftsführer und führt sogleich ein - nicht nachvollziehbares - Beispiel an. So kam in der vergangenen Woche, einen Tag nachdem die Schwarz-Gelben die veränderten Einlassbedingungen ankündigten, ein Mann (ungefähr Mitte 40) in die Geschäftsstelle und bat darum, seine "Kinder-Dauerkarte" in ein reguläres Saison-Ticket umzuwandeln. "Dieser Mann hatte diese Karte aber bereits drei Jahre", so Krippner kopfschüttelnd.

Auch die Fan-Kritik am neuen "Intro" wurde angenommen. Zwar werde der Video-Einspieler weiterhin gezeigt ("Ein komplett neues Intro können wir auf die Schnelle nicht produzieren."), jedoch werde ab Sonntag der gewohnte "Rammstein-Song" zu hören sein. Kurios: An den Gesprächsrunden zum neuen "Intro" nahmen stets auch Vertreter der Fanklubs teil.

Zu den Beschwerden, dass ab sofort nur noch Getränke a 0,5 Liter verkauft werden, sagte Krippner: "Leider haben wir an dieser Stelle nicht die Verantwortung, geben die Kritik der Zuschauer aber an den Caterer der Arena weiter."