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Gegen den Tabellenführer aus München unterliegen die Pinguine 2:5/ Heute (16.30 Uhr) geht es in Ingolstadt weiter: Pinguine: Nur ein gutes Drittel

Gegen den Tabellenführer aus München unterliegen die Pinguine 2:5/ Heute (16.30 Uhr) geht es in Ingolstadt weiter : Pinguine: Nur ein gutes Drittel

Die Krefeld Pinguine unterlagen am Freitagabend dem Liga-Primus Red Bull München mit 2:5. Die Mannschaft von Trainer Rick Adduono konnte nur ein Drittel lang mithalten. Heute (16.30 Uhr) geht es mit der Partie beim ERC Ingolstadt weiter.

Die „Roten Bullen“ nahmen die Pinguine auf die Hörner. Der EHC München war für die Krefelder eine Nummer zu groß. Mit 2:5 unterlag das Team von Trainer Rick Adduono am Freitagabend vor 4351 Zuschauern im König Palast.

Bei den Schwarz-Gelben musste Stürmer Coling Long erneut auf der Tribüne Platz nehmen, Robin Weihager durfte an der Seite von Oliver Mebus verteidigen. Nach dem 5:2-Triumph gegen die Adler aus Mannheim hoffte der Krefelder Anhang natürlich auf eine ähnlich starke Vorstellung gegen den Liga-Primus aus München. Doch die „Roten Bullen“, die dank der finanziellen Unterstützung eines österreichischen Energie-Drink-Unternehmers millionenschwer aufgestellt sind, dominierten von Beginn an das Geschehen. Gerade einmal 65 Sekunden waren gespielt, da musste Pinguine-Schlussmann Tomas Duba die schwarze Hartgummischeibe erstmals aus seinem Kasten fischen. Jonathan DiSalavatore traf zur frühen Gästeführung. „Wir haben überhaupt nicht zu unserem Spiel gefunden“, sagte Kapitän Herberts Vasilijevs in der ersten Pause. Da stand es bereits 0:2 aus Sicht der Hausherren. Evan Brophey traf 156 Sekunden vor der Sirene.

Im zweiten Abschnitt ein komplett anderes Bild: Nun waren es die Schwarz-Gelben, die spielbestimmend waren. Binnen 53 Sekunden erzielten Adam Courchaine (nach herrlichem Zuspiel von Joel Perrault) und Andreas Driendl den Ausgleich. Letztgenannter hatte die riesige Chance auf die Führung (37.). Dann vergab auch noch Martin Schymainski einen an ihm verursachten Penalty (37.). Übrigens: Es war der erste Gegentreffer der Münchener in dieser DEL-Saison.

Im Schlussdrittel übernahmen wieder die „Bullen“ das Kommando. Knapp zwei Minuten waren absolviert, da traf Michael Wolf erstmals seit seinem Weggang von Iserlohn für seinen neuen Club. Nach einem kapitalen Fehler von Adam Courchaine netzte schließlich Yannic Seidenberg ein (52.). Russen-Rückkehrer Felix Schütz besiegelte die Niederlage der Krefelder mit einem sehenswerten Abstauber. (59.)

Bereits am Mittwoch (19.30 Uhr) geht es für die Pinguine mit dem Champions League-Heimspiel gegen den dänischen Top-Klub Vojens weiter

(City Anzeigenblatt Krefeld II)