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Pinguine-Fans stinksauer

Pinguine-Fans stinksauer

Die Krefelder Eiszeit 2016/2017 ist eröffnet. Derzeit kämpfen die Krefeld Pinguine im König Palast gegen den Serienmeister aus Mannheim um die ersten Punkte der Saison. Doch bereits vor dem ersten Bully dieser Spielzeit gab es in der Arena an der Westparkstraße reichlich Ärger.

Grund dafür waren unter anderem die veränderten Einlasskontrollen. "Ich gehe seit 45 Jahren zum Eishockey, sowas hab ich noch nicht erlebt", schimpfte beispielsweise Ex-Karnevalsprinzessin Esta Wolff, nachdem sie mit ihrer Dauerkarte nicht das Drehkreuz passieren konnte. Der Hintergrund: Die Pinguine haben das Einlasssystem verändert. Inhaber einer ermäßigten Karte, ganz gleich, ob ein Einzelticket oder aber Dauerkarte, müssen durch einen speraten Eingang die Halle betreten. Wohlgemerkt: Einen! Als Folge bildete sich dort ein Schlange, die bis auf die Westparkstraße reichte!

"Ich habe bereits bei der Bestellung meiner Dauerkarte meinen Schwerbehindertenausweis vorgezeigt, nun wurde ich dumm angemacht, warum ich ihn nicht dabei habe", sagte Fan Cornelia, die seit Jahrzehnten kein Spiel der Schwarz-Gelben auslässt.

Geschäftsführer Karsten Krippner war vor Spielbeginn mit reichlich Beschwerden beschäftigt. Dieses Thema dürfte in den kommenden Tagen noch für reichlich Diskussionsstoff sorgen.

Darüberhinaus meldeten sich in der ersten Pause zahlreiche Fans, die sich darüber beschwerten, dass in der Arena nur noch Getränke a 0,5 Liter ausgeschänkt werden. "Das geht gar nicht", hieß es unisono. Außerdem ärgerten sich die Fans über den neuen Video-Einspieler der Pinguine. "Der ist stinklangweilig und viel zu lang", sagte Sonja Müller, die seit mehr als 20 Jahren jedes Heimspiel besucht und natürlich eine Dauerkarte besitzt. Die Fans der Nordtribüne sahen dies wohl ähnlich, gab es doch bereits während der Einspielung Pfiffe.