Pinguine drehen verrückte Partie

Pinguine drehen verrückte Partie

Die Krefeld Pinguine gewinnen das Duell bei den Ice Tigers Nürnberg trotz eines 1:3-Rückstands noch mit 4:3. Es war der dritte Sieg im vierten Auswärtsspiel für das Team von Cheftrainer Brandon Reid.

Was für eine irre Partie. Die Pinguine haben am Sonntagabend einmal mehr ihre Comeback-Qualitäten aufblitzen lassen. Bis zwölf Minuten vor Ende lagen die Schwarz-Gelben in Nürnberg mit 1:3 im Hintertreffen, ehe sie binnen sieben Minuten drei Treffer erzielten und mit einem Sieg im Gepäck die lange Heimfahrt gen Niederrhein antraten.

Wie von Cheftrainer Brandon Reid gefordert, standen die Pinguine im Auftaktdrittel defensiv stabil. Es dauerte bis zur 19. Minute, ehe die mitgereisten Anhänger das erste Mal jubeln durften. Nach einem abgewehrten Schuss von Chad Costello war Jacob Berglund zur Stelle und erzielte die Führung. Diese hielt allerdings nicht lange. Die Ice Tigers glichen noch vor der Pausensirene aus.

Keine zwei Minuten waren im Mittelabschnitt absolviert, da ließ Dimitri Pätzold, der den Vorzug vor Patrick Klein im Tor erhielt, den Puck durch die Schoner kullern. Brandon Buck war der Torschütze. In Überzahl erhöhten die Franken sogar noch auf 3:1 (32.).

Es folgte ein fulminantes Schlussdrittel, in dem Vinny Saponari (48.), Daniel Pietta (52.) und Phillip Bruggisser (55.) die Krefelder Treffer erzielten und den Sieg perfekt machten.

Am Freitag geht es für die Pinguine weiter in Augsburg, am Sonntag erwartet man im König Palast die Adler Mannheim.

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