: „Pflege wird um Lichtjahre verbessert“

: „Pflege wird um Lichtjahre verbessert“

Das Malteser Krankenhaus St. Josefshospital nimmt seinen Neubau in Betrieb. Hochmodern und schick kommt der nach drei Jahren Planungs- und Bauzeit fertiggestellte und rund 20 Millionen Euro teure Gebäudekomplex daher.

24 neue Patientenzimmer und eine Cafeteria sind im „neuen“ St. Josefshospital in Uerdingen entstanden. Klingt im ersten Moment nicht nach besonders viel, doch die Zimmer auf den vier Stationen haben es im wahrsten Sinne des Wortes in sich.

Zwar verliert das Krankenhaus im Vergleich zu früher wenige Betten, aber die Vorteile überwiegen dennoch deutlich. „Nicht nur die Ausstattung der geräumigen Zimmer und Stationen, auch die Betreuung und Pflege der Patienten wird um Lichtjahre verbessert“, stellt Dr. Irene Roth, Chefärztin der Chirurgie, stolz fest.

Denn zu den neuen Räumen, von denen vor allem Zusatzversicherte und Privatpatienten profitieren, gesellen sich renovierte und modernisierte Stationen für Kassenpatienten und Isolationszimmer. „In Zeiten hartnäckiger Krankenhauskeime, mit denen die Patienten teilweise schon zu uns kommen, ist so etwas unverzichtbar.

Kurze Wege führen zu effizienteren Arbeitsabläufen, wir erreichen so eine personalnahe Betreuung“, ist sich Roth sicher. Insgesamt bieten die runderneuerten Räume Platz für über 200 Patienten.

Auch optisch macht der Neubau viel her, von der Patina der letzten Jahrzehnte ist nichts mehr zu sehen. Viel wurde mit Kunststoff in Holzoptik und Kunstleder gearbeitet, was nicht nur gut aussieht, sondern auch unter hygienischen Gesichtspunkten bestens geeignet ist. Insgesamt umfasst der Neubau fünf Ebenen.

Auf der untersten wurde die Cafeteria angesiedelt, die mit frischer Küche nicht nur für Personal und Patienten, sondern auch für Interessierte aus der Umgebung Platz bietet. Gleich nebenan wird in den nächsten Tagen der großzügige Empfangsbereich mit Patienteninformation eröffnet. Mehr Platz, mehr Komfort - das St. Josefshospital ist rein äußerlich auf höchstem Standard angekommen. Doch für die Verantwortlichen zählen vor allem die „inneren Werte“.

„Wir können mit Stolz sagen, dass wir als Malteser mit diesem Neubau in die Zukunft gehen und auch das medizinische Konzept zukunftssicher gestalten“, sagt Geschäftsführer Hauke Schild und wirkt damit Gerüchten über einen Rückzug der Malteser entgegen, die während der Bauphase immer mal wieder aufkamen. „Vielleicht lag das an der länger als geplanten Bauzeit. Unsere Leistungszahlen sind denen großer Häuser allerdings in Teilen voraus. Mit der Eröffnung beginnt eine neue Zeitrechnung. Wir sind weiterhin für alle Patienten da. Die Qualität steht bei uns im Vordergrund“, macht Schild deutlich.

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