Holiday on Ice: Olympiasieger als Herr des „Supernova“-Puzzles

Holiday on Ice : Olympiasieger als Herr des „Supernova“-Puzzles

„Supernova“ heißt die neuesten Produktion aus dem Hause Holiday on Ice. Vor der Weltpremiere am 27. November im Grefrather EisSport & Event Park besuchte der Extra-Tipp exklusiv die Proben im belgischen Lint.

Ob in Robin Cousins‘ Wohnzimmerschrank viele Puzzlekartons zu finden sind, ist nicht bekannt. Sicher ist jedoch, dass der Brite, der bei den Olympischen Spielen 1980 in Lake Placid Gold für das Königreich holte, derzeit als Zeremonienmeister von Holiday on Ice (HOI) -zig unterschiedlichste Teilchen zu einem einzigartigen Kunstwerk zusammensetzt.

„Noch ist das große Ganze nicht zu erkennen, noch hat das hier nichts mit „Supernova“ zu tun“, sagt der 62-Jährige während der Proben im belgischen Ort Lint (Nahe Antwerpen) laut lachend. Bei aller Anspannung, bei allem Zeitdruck, lässt sich Cousins nicht aus dem Konzept bringen, bleibt ruhig, ja, nahezu gelassen. „Ihr könnt sicher sein, dass bis zur Weltpremiere in zwei Wochen alle Rädchen ineinander greifen“, verspricht er. Am 27. November feiert die neueste Produktion aus dem Hause Holiday on Ice im EisSport & EventPark Grefrath ihre Uraufführung.

Dem Extra-Tipp ist es als Medienpartner vorbehalten, einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der „Rehearsals“ (auf deutsch Proben) zu werfen. Die inoffizielle HOI-Sprache ist übrigens Englisch. Kein Wunder, arbeiten doch Menschen aus 15 Nationen daran, dass das Publikum auch im 76. Jahr der weltbekannten Eisshow wieder verzaubert wird. Technik, Aufbau, Läufer, Schneiderinnen - aktuell arbeitet jedes Team noch für sich. Erst am kommenden Donnerstag wird die erste „Durchlaufprobe“ stattfinden. Bis dahin muss jeder Handgriff sitzen.

So auch bei Uwe Kurts, der als Stagemanager für die Kulissen, den Aufbau und die technischen Elemente verantwortlich ist. Bei einem Rundgang durch die AED-Studios in Lint, wo seit Mitte Oktober am Feinschliff von „Supernova“ getüftelt wird, zeigt er uns einige Highlights der neuesten Produktion. Die Besucher dürfen sich beispielsweise auf einen Gasvorhang mit Projektionen sowie eine dreidimensionale Kopftribüne freuen. Aus Weideruten handgefertigte Tiere, die von den Läufern zum Leben erweckt werden sowie spektakuläre Flugeinlagen über den Köpfen der Zuschauer sind weitere Highlights. „Auf dem Eis wird fleißig trainiert, hinter der Bühne aber auch“, sagt Uwe Kurts und ergänzt: „Koordination ist alles. Wir stimmen alles bis ins kleinste Detail ab.“

Während „Backstage“ gehämmert und geschraubt wird, geben im „Fitting Room“ die Nähmaschinen den Ton an. 15 Schneiderinnen sind emsig beschäftigt, mehr als 300 Kostüme in Form zu bringen. „Die Läuferinnen und Läufer müssen sich darin wohlfühlen und gut bewegen können“, erläutert Designer Stefano Canulli.

Das Lieblingsoutfit der 25-jährigen Patricia, die erstmals zum HOI-Team gehört, ist das der „Diva“. „Eislaufen ist meine Passion, es ist wie ein Traum“, sagt die Dresdnerin, die in den kommenden Monaten mit „Supernova“ auf Tour geht. „Auf die Weltpremiere in Grefrath freue ich mich mindestens genauso wie auf das Gastspiel in Leipzig. Denn dann ist meine Familie dabei.“

Ein paar Tage wird Robin Cousin noch „puzzlen“, dann ist der große Tag gekommen: Am 27. November im Grefrather EisSport & EventPark.

Tickets für Holiday on Ice in Grefrath gibt es im Mediencenter Krefeld, Rheinstraße 76 (Ecke Ostwall).

Hier geht es zur Bilderstrecke: Wie „Supernova“ zusammenwächst

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