1. Die Stadt

Städtischer Großmarkt soll entwickelt werden: OB: „Prägemerkmal unserer Stadt“

Städtischer Großmarkt soll entwickelt werden : OB: „Prägemerkmal unserer Stadt“

Die Stadt Krefeld will als Eigentümerin den Großmarkt weiter entwickeln. Das Management soll professioneller werden. Geplant ist ein neues Verkehrsleitsystem sowie ausgewiesene Parkflächen für Pkw und Fahrräder. Zudem gibt es aussichtsreiche Gespräche mit zwei neuenPächtern aus den Bereichen Einzelhandel und Gastronomie.

„Der Charme des Großmarkts liegt ein Stück weit auch in der Improvisation“, sagte Oberbürgermeister Frank Meyer heute am Rande der Vorstellung des „Entwicklungskonzeptes Großmarkt“ im neuen Gazelle Store. Der Verwaltungschef räumte jedoch schmunzelnd ein, dass es bislang „ein wenig zu viel Improvisation“ gab. Dies soll nun ein Ende haben. Der nicht nur bei Krefeldern beliebte Treffpunkt soll professionellere Strukturen bekommen. Die Stadt, die Eigentümerin des rund 23 000 Quadratmeter großen Areals mit 22 Pachteinheiten ist, will künftig „nicht nur Vermieter, sondern Gestalter sein“, wie OB Meyer erläuterte. „Der Großmarkt ist ein Prägemerkmal Krefelds, ein Identifikationsort“, so Meyer.

Wie Rachid Jaghou, Betriebsleiter Zentrales Gebäudemanagement, berichtete, soll das Potential des Standorts weiter entwickelt werden. Die bislang eher undurchsichtige Verkehrsführung soll neu strukturiert werden. Ebenfalls sollen ausgewiesene, optimierte Parkflächen für Pkw und Fahrräder entstehen. Ein Schrankensystem soll den nicht notwendigen Lkw-Verkehr eindämmen. Insgesamt soll die Aufenthaltsqualität gesteigert, die Vermüllung reduziert werden.

Der Leuchtschriftzug „Städtischer Großmarkt“ wird zeitnah im neuen Licht erstrahlen. Bis zum Ende diesen Jahres sollen auch zwei neue Pächter in die beiden einzig leerstehenden Flächen einziehen. Wie Rachid Jaghou Mein-Krefeld verriet, soll es sich um Interessenten aus den Bereichen Einzelhandelt sowie Gastronomie handeln. Das Ziel „Vollvermietung“ sei dann zunächst erreicht.

Auch mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit sei eine Neuausrichtung notwendig. In der Vergangeheit habe es oft Unklarheit gegeben, ob die Stadt oder die Pächter für anfallende Reperaturen zuständig sei.

Weitere Informationen folgen auf www.mein-krefeld.de