: Neu: Stadtumbaubüro im alten Stadtbad

: Neu: Stadtumbaubüro im alten Stadtbad

Das Stadtumbaubüro ist ins ehemalige Stadtbad umgezogen. Anlaufstelle vor allem für ratsuchende Hausbesitzer.

„Das Interesse ist wirklich groß“, freut sich Birgit Causin, „sobald die Tür offen steht, kommen die Leute herein.“ Dabei residiert die Quartiersmanagerin erst seit kurzer Zeit im ehemaligen Foyer des alten Stadtbades an der Neusser Straße. Doch das neue „Stadtumbaubüro“ bietet den Bürgern, deren Häuser innerhalb der vier Wälle stehen, eine Menge Anregung und Information.

Hier stehen die Quartiersarchitekten zum direkten Gespräch zur Verfügung. „Wir führen auch gern eine Erstberatung direkt an der Immobilie des Eigentümers durch“, ermuntert Architektin Mouna Nasta die Bürger, sie anzusprechen.

Ziel ist es, die Gebäude und Fassaden im Innenstadtbereich zu sanieren bzw. aufzuwerten. Dazu gibt es für den privaten Eigentümer fundierte Fördermittel. Bisher konnten 115 entsprechende Förderanträge bewilligt werden. Den Fördermitteln von 550.000 Euro stand eine Gesamtinvestition von über 1,5 Millionen Euro gegenüber. Ein Plus für die gesamte Innenstadt, die schöner und werthaltiger werden soll.

Die Architekten sind vom 6. Juni an jeden Donnerstag von 15 - 17 Uhr vor Ort und beraten im persönlichen Gespräch. Gerne vereinbaren sie aber auch Termine

(Tel.: 362 42 16 oder E-mail: stadtumbaubuero@krefeld.de)

Aber nicht nur Architekten nutzen das neue Stadtumbaubüro. Auch andere Akteure aus der Verwaltung werden sich hier blicken lassen. Nicht zuletzt der Verein „Freischwimmer“, der eine Konzeption für das still gelegte alte Stadtbad entwickelt, möchte die Räume nutzen.

Der Innenraum des neuen Büros ist mit historischen Fotografien aus dem städtischen Leben Krefelds geschmückt: vom Kaiserbesuch an der ehemaligen Kaserne bis zu den Stadtfesten unserer Gegenwart.

Bisher war das Stadtumbaubüro in der ehemaligen Volksbank an der Friedrichstraße angesiedelt. „Dort war aber wenig Publikumsverkehr“, bedauert Birgit Causin. Der Standort an der Neusser Straße liegt zentral und ist niedrigschwellig erreichbar. Zur Kennzeichnung des einladenden Charakters hat die Quartiersmanagerin vor dem Eingang auf der Neusser Straße sogar zwei Liegestühle aufstellen lassen.

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