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Das „Corona-Update“ vom MIttwoch: „Maskenpflicht“-Hinweise per Kreidespray

Das „Corona-Update“ vom MIttwoch : „Maskenpflicht“-Hinweise per Kreidespray

Das Thema „Maske“ beschäftigt Krefeld weiter: Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) verzeichnet weiterhin eine hohe Anzahl von Verstößen gegen die sogenannte „Maskenpflicht“. Am Dienstag mussten erneut 349 Personen angesprochen werden, weil sie keine Mund-Nase-Bedeckung trugen.

Handlungsbedarf gab es in erster Linie an Haltestellen (313 Fälle), aber auch in den Einkaufszentren. Auch auf dem Wochenmarkt mussten Personen auf das Gebot eine Maske zu tragen hingewiesen werden. Guido Stilling, Geschäftsführer der SWK Mobil, berichtet, dass es ein „sehr differenziertes Bild“ gibt. Während in den Bussen und Bahnen Fahrgäste ohne Maske die Ausnahme darstellen, so stellt sich die Situation an den Haltestellen komplett anders dar. Die SWK reagieren darauf. Begrenzt haltbare HInweise werden mittels Kreidespray an den Haltestellen aufgetragen.

Aktuell bleiben die Ermahnungen durch den KOD für die Betreffenden noch ohne Folgen, doch ab Montag werden Verstöße mit einem Bußgeld von 25 Euro geahndet. Im ersten Wiederholungsfall sind sogar 50 Euro fällig. Wie Ordnungsdezernent Ulrich Cyprian berichtete, wird sich dieser Betrag bei weiteren Verstößen abermals verdoppeln. „Uns geht es aber nicht darum, die Kassen der Stadt zu füllen“, so Oberbürgermeister Frank Meyer. „Im Gegenteil.“ Man sei froh über jedes Bußgeld, welches nicht verhängt werden müssen.

Bei den Fallzahlen in Krefeld ist ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Bei 608 bestätigten Fällen (zehn mehr als am Vortag) sind 70 Personen aktuell infiziert und 516 genesen. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt bei 17. Bislang wurden 6005 Abstriche genommen. Die Zahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit Covid-19 liegt weiter bei 22.

1791 Krefelder befinden sich in häuslicher Quarantäne. Zehn Krefelder liegen mit Corona-Symptomen im Krankenhaus, drei davon auf der Intensivstation.

„Wenn es weiter einen Anstieg gibt, müssen wir über mögliche Szenarien nachdenken“, sagte Oberbürgermeister Frank Meyer mit Blick auf die „leicht ansteigende“ Inzidenz pro 100 000 Einwohner. Andere Kommunen, so berichtete der Verwaltungschef, haben bereits Stufenpläne entwickelt. In Krefeld wolle man die Lage in der kommenden Woche neu bewerten.

Sportdezernent Markus Schön erklärte, dass der Freibadbetrieb in Bockum nicht ab kommendem Montag starten kann. Vor dem 30. Mai wird das Badezentrum nicht öffnen. „Der organisatorische und personelle Aufwand in Zeiten von Corona sind enorm groß“, so Schön. Fest stehe aber bereits, dass das Kinderbecken sowie das Becken an der Rutschanlage nicht geöffnet wird. Lediglich das (dann umzäunte) Sport- und Mehrzweckbecken werden für eine begrenzte Anzahl an Schwimmern freigegeben. Weitere Informationen folgen auf www.mein-krefeld.de

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