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OB Frank Meyer schrieb an NRW-Ministerpräsident Laschet: Krefeld will Modellkommune für vorsichtiges Öffnen werden

OB Frank Meyer schrieb an NRW-Ministerpräsident Laschet : Krefeld will Modellkommune für vorsichtiges Öffnen werden

Die Stadt Krefeld will an einem angekündigten Modellprojekt der NRW-Landesregierung teilnehmen, das vorsichtige Öffnungsschritte begleitet von strengen Sicherheitskonzepten in einzelnen Kommunen möglich macht.

Oberbürgermeister Frank Meyer hat dazu an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sowie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart geschrieben und für Krefeld als eine solche Modellkommune geworben. „Die Stadt Krefeld sieht in dem Modellprojekt die große Chance, die Umsetzbarkeit von Öffnungsschritten unter Nutzung einer konsequenten Teststrategie zu erproben“, schreibt Frank Meyer.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder hatten zuletzt beschlossen, die bestehenden Corona-Maßnahmen bis zum 18. April grundsätzlich zu verlängern. „Gegenwärtig lautet das deshalb oberste Gebot für alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin, die Kontakte zu reduzieren und die Corona-Regeln einzuhalten. Nur so kann diese dritte Welle in der Pandemie schnell gebremst werden“, betont Frank Meyer auch angesichts der aktuell in Krefeld noch deutlich zu hohen Sieben-Tage-Inzidenz. „Durch die Impfungen und die Testmöglichkeiten gelangen wir aber hoffentlich bald in eine Phase, in der wir Lockerungen wagen können.“ Oberbürgermeister Frank Meyer begrüßt deshalb das Vorhaben der NRW-Landesregierung, in Kürze in einzelnen Kommunen zeitlich befristete Modellprojekte für Öffnungsperspektiven zu erproben. Verbunden werden müssten die Lockerungen für einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens mit strengen Schutzmaßnahmen und begleitet durch ein Testkonzept, betont Frank Meyer. Er verweist dabei auf die gegenwärtigen Bemühungen in der Verwaltung. Im jetzt gebildeten Team „Öffnen mit Sicherheit“ unter Beteiligung von lokalen zivilgesellschaftlichen Akteuren werde ein städtisches Konzept vorbereitet. „Dabei werden sowohl die Zugangskriterien, die Rückkopplung mit dem Gesundheitsdienst als auch klare Abbruchkriterien im Fall eines Misserfolgs definiert“, betont Frank Meyer. Unbenommen von der Frage, ob Krefeld als Modellkommune ausgewählt wird, sollen die Vorbereitungen in diesem Team den Weg für einen erfolgreichen Start von Handel und Gastronomie bei perspektivisch möglichen Lockerungen ebnen. Dazu steht die Stadtverwaltung auch im Dialog mit dem Krefelder Handel und der Gastronomie, die ebenfalls sicherstellen wollen, dass vorsichtige Öffnungsschritte mittels IT-gestützter Systeme möglich werden.

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Die Stadt Krefeld wolle ihren Beitrag zu einer zukünftigen landesweiten Öffnungsstrategie leisten. Frank Meyer verweist dabei auf die in den vergangenen Wochen stark ausgebaute Infrastruktur in Krefeld, was Impfungen, Testungen und Technik angeht. Das Krefelder Gesundheitsamt verfügt mit SORMAS bereits über die notwendige Software, um die Kontaktnachverfolgung sicherzustellen. Zudem können schnell Schnittstellen zu anderen Systemen geschaffen werden. Krefeld hat

außerdem ein flächendeckendes Netz von Test-Standorten auf dem gesamten Stadtgebiet installiert, an denen kostenlose Schnelltests für alle Bürger möglich sind. Eine interaktive Karte zeigt auf www.krefeld.de/schnelltests rund 50 Test-Standorte an. Unter www.krefeld-testet.de kann man bei vielen dieser Standorte online einen Termin buchen und kann schon rund 15 Minuten nach Testung das Ergebnis online auf dem Handy abrufen. Auch die Impferfolge – bei den Impflingen gibt es eine hohe Termintreue und weiterhin eine hohe Akzeptanz der Impfstoffe – sprechen aus Sicht von Frank Meyer für Krefeld.