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Detaillierte Übersicht aus Krefeld: Krefeld: Großer Andrang vor Friseurgeschäften

Detaillierte Übersicht aus Krefeld : Krefeld: Großer Andrang vor Friseurgeschäften

Erneut gibt es in Krefeld einen Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Die Person verstarb im Alter von Mitte 50 in einem Krankenhaus, lebte zuvor nicht in einem Heim. Es ist der insgesamt 132. Todesfall in Krefeld im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

Die Gesamtzahl bestätigter Fälle ist am Dienstag, 2. März (Stand: 0 Uhr), um 21 auf 7.260 angestiegen. Als aktuell infiziert gelten 194 Personen, eine mehr als am Vortag. Genesen sind inzwischen nach einer Corona-Infektion 6.934 Personen, 19 mehr als am Vortag.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, steigt mit der neuen Entwicklung an: Sie liegt bei 63,3, nachdem sie am Vortag bei 60,2 gelegen hatte. Die Gesamtzahl der Quarantänen – freiwillig oder angeordnet – liegt inzwischen in Krefeld bei 24.169. In einem Krefelder Krankenhaus liegen 20 Personen, fünf von ihnen auf der Intensivstation, davon drei beatmet. Bisher wurden 42.401 Erstabstriche vorgenommen, 190 davon sind offen. Aus den Kindertageseinrichtungen (Kitas) liegen neue Meldungen vor: Einen neuen Corona-Fall gibt es in der Kita-Kreuzweg.

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) hat bei seinen Einsätzen am Montag wieder die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert. Insgesamt zehn Bußgeldverfahren musste er einleiten. In einem Lebensmittelgeschäft sowie in einem Ladenlokal wurden drei Personen ohne Mund-Nase-Bedeckung angetroffen. Sie müssen ein Bußgeld von jeweils 50 Euro zahlen. An der Haltestelle Hansazentrum hielten zwei Personen sich nicht an die Maskenpflicht. Sie müssen jeweils 150 Euro Bußgeld zahlen.

Am 1. März durften die Friseure wieder öffnen. Dies führte teilweise zu einem großen Andrang vor Friseuren im Stadtgebiet. Die KOD-Dienstkräfte mussten

deshalb insbesondere im Bereich der Hochstraße, des Südwalls und der Neusser Straße wiederholt Kunden ansprechen, die sich nicht an die Abstandsregeln hielten. Die Betreiber wurden darauf hingewiesen, dass die Terminvergabe so zu gestalten ist, dass sich Warteschlangen verkleinern und die Wartezeiten vor Ort reduziert werden.

Am Montagabend demonstrierte zwischen 19 und 21 Uhr auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes die Gruppe der sogenannten Querdenker mit rund 60 Personen. Die Teilnehmenden zogen von dort durch die Innenstadt. Gegen fünf Personen wurde jeweils ein Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht eingeleitet