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Krefeld: Adventsimpfen im Bus

Corona-Update Krefeld : Adventsimpfen im Bus

In Krefeld sind immer mehr Bürger durch eine Booster-Impfung vor der Corona-Gefahr geschützt. Wie auf dem Portal https://coronaimpfung.nrw/impfmonitor der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) zu sehen ist, sind in der vergangenen 47. Kalenderwoche insgesamt 9.325 Auffrischungsimpfungen (Booster-Impfungen) in Krefeld vorgenommen worden.

Außerdem wurden in der vergangenen Woche insgesamt 889 Personen neu erstgeimpft.

Insgesamt sind – inklusive der Zweitimpfungen – in der 47. Kalenderwoche 10.949 Impfungen in Krefeld erfolgt.

„Diese Zahlen zeigen, dass wir im Zusammenspiel aller am Impfen beteiligten Akteure in Krefeld gute Erfolge erzielen“, sagte Gesundheitsdezernentin Sabine Lauxen. Gemeinsam mit Stadtdirektor Markus Schön informierte sie nach der Sitzung des Corona-Krisenstabes am Dienstag über die aktuelle Lage in Krefeld.

Markus Schön begrüßte, dass das Land NRW jetzt eine Rückkehr zur Maskenpflicht in Schulen am Sitzplatz vornehmen will. Krefeld hatte zwei Vorstöße unternommen, eine kommunale Maskenpflicht in den Schulen durchzusetzen; und hatte zweimal vom Land eine Absage erhalten.

„Es muss so viel Präsenzunterricht wie möglich für die Schüler geben. So manche Quarantäne hätte verhindert werden können, wenn alle Schüler eine Maske getragen hätten“, sagt Markus Schön. Er sieht angesichts der auch in Krefeld hohen Sieben-Tage-Inzidenz von 381,3 eine Notwendigkeit, bundes- und landesweit gültige Regelverschärfungen durchzusetzen.

In Krefeld hatte der Krisenstab sich am Freitag für eine Maskenpflicht in hochfrequentierten Fußgängerbereichen auf und zwischen den vier Wällen, auf der Neusser Straße sowie in den Fußgängerzonen von Hüls, Traar und Uerdingen ausgesprochen.

Ab Mittwoch, 1. Dezember, werden Maskenverstöße in diesen Bereichen auch wieder mit einem Bußgeld in Höhe von 50 Euro sanktioniert. „Wir sehen aber, dass die Akzeptanz für diese Maßnahme bei unseren Bürgern sehr hoch ist“, sagte Markus Schön. Eine Maskenpflicht gilt – zusätzlich zur 2G-Regel – auch auf dem Krefelder Weihnachtsmarkt. Markus Schön sieht den Krefelder Weihnachtsmarkt nicht als einen Pandemietreiber und lobte das Stadtmarketing für die gute Organisation der Abläufe: „Das Konzept ist vorbildlich.“

Sabine Lauxen hob hervor, dass der Betrieb im neu eingerichteten Impfzentrum Seidenweberhaus geordnet ablaufe. Wenn sich Schlangen dort bilden, dann nur von den Besuchern ohne Termin. „Durchschnittlich 400 Impfungen pro Tag schaffen wir jetzt am Seidenweberhaus, darunter auch Erstimpfungen.“

  • Ab der kommenden Woche / Terminvereinbarung online : Neues Impfzentrum im Seidenweberhaus
  • Termine bis Dezember buchbar : Stadt schaltet heute neue Impftermine online frei
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Die Impf-Infrastruktur in Krefeld werde immer besser, immer neue Angebote kämen hinzu. Zusätzlich zum Impfzentrum Seidenweberhaus startet am Mittwoch, 1. Dezember, das Helios-Klinikum sein Impfzentrum am Lutherplatz.

Impftermine für das Seidenweberhaus und das Helios-Klinikum erhält man unter folgendem Link: www.krefeld.de/impftermin.

Die Kassenärztliche Vereinigung führt auf ihrer Impf-Internetseite https://coronaimpfung.nrw/impfregister allein für Krefeld 55 impfende Praxen auf.

Zusätzlich gibt es spezielle Tages-Impfangebote in Krefeld, die unter https://coronaimpfung.nrw/impfaktionen aufgeführt sind.

Das zweite „Adventsimpfen“ folgt am kommenden Samstag, 4. Dezember, auf dem Willy-Göldenbachs-Platz, von 12 bis 18 Uhr. Vorrangig kommt dort der Impfstoff von Moderna zum Einsatz.

Die SWK mobil stellen für das „Adventsimpfen“ wieder einen Bus zur Verfügung. Die beiden übrigen Termine „Adventsimpfen“ werden dann am Sonntag, 12., und Samstag, 18. Dezember, wieder vor dem Rathaus auf dem Von-der-Leyen-Platz erfolgen.

Der Corona-Krisenstab hat sich am Dienstag auch mit der sogenannten Omikron-Variante beschäftigt. Sabine Lauxen betonte in diesem Zusammenhang, dass das Helios-Klinikum durch Laboranalysen von Corona-Infektionen schnell bestimmen könne, wenn eine solche Variante in Krefeld auftaucht. „Wir können dann schnell Maßnahmen einleiten. Bisher hatten wir noch keine Omikron-Mutation.“