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Übersicht: Inzidenzwert sinkt / Bußgelder wegen wiederholter Verstöße : KOD findet wieder Personen im Hotel

Übersicht: Inzidenzwert sinkt / Bußgelder wegen wiederholter Verstöße : KOD findet wieder Personen im Hotel

Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt in Krefeld am Freitag, 22. Januar, (Stand: 0 Uhr) aufgrund gesunkener Fallzahlen deutlich. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, für Krefeld mit 108 an, nachdem dieser Wert am Vortag noch bei 148 gelegen hat.

32 neue Corona-Infektionen sind am Freitag neu gemeldet worden. Die Gesamtzahl aller bisher registrierten Corona-Infektionen liegt somit in Krefeld bei 6.373 Fällen.

Drei neue Todesfälle muss die Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vermelden. Zwei der Verstorbenen waren 90 Jahre alt, eine Person verstarb im Alter von rund 80 Jahren, alle in einer Krefelder Klinik. Vor den Krankenhausaufenthalten hatten die drei Personen jeweils im häuslichen Umfeld gewohnt. Insgesamt 99 Personen sind bisher in Krefeld seit dem Ausbruch der Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

Aus dem Report des städtischen Fachbereichs Gesundheit für Freitag geht weiter hervor, dass bisher 5.540 Personen nach einer Corona-Infektion genesen sind, 73 mehr als am Vortag. Somit sinkt die Zahl der aktuell Infizierten auf 743, nachdem sie am Vortag noch bei 778 gelegen hatte.

In einem Krefelder Krankenhaus liegen aktuell nach einer Coronainfektion 43 Patienten, neun von ihnen liegen auf der Intensivstation, acht von ihnen werden beamtet. 21.562 Personen haben sich bisher in eine Quarantäne begeben, freiwillig oder behördlich angeordnet. Bisher wurden 41.032 Erstabstriche vorgenommen, 421 davon sind offen.

Auch aus den Schulen und Kindertageeinrichtungen (Kitas) im Notbetrieb gibt es eine neue Meldung: An der Kita Prinzenbergstraße ist ein COVID-19-Fall aufgetreten.

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) hat wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung am Donnerstag insgesamt neun Bußgeldverfahren eingeleitet. Bei einer Nachkontrolle in einem Hotel in der Innenstadt, das der KOD gemeinsam mit der Polizei bereits am Mittwoch wegen des Verdachts auf Betrieb einer Prostitutionsstelle aufgesucht hatte (siehe Pressedienst vom 21. Januar), traf der KOD am Donnerstag erneut auf mehrere Personen. Den insgesamt sechs Frauen und einem Mann, die sich in Hotelzimmern aufhielten, war zuvor bereits der Auszug aus dem Hotel angeordnet worden. Es wurde erneut angeordnet, dass alle Personen das Hotel verlassen müssen. Aufgrund des wiederholten Verstoßes wurde am Hotel das Schloss der Eingangstür ausgetauscht. Gegen die sieben Personen, die sich in den Hotelzimmern aufhielten, wurden erneut Bußgeldverfahren eingeleitet – wegen der Wahrnehmung von Übernachtungsangeboten zu privaten Zwecken. Weil es sich um einen Folgeverstoß handelt, sind nunmehr als verdoppeltes Bußgeld 500 Euro fällig, zusätzlich zu den 250 Euro für den Erstverstoß. Den Betreiber des Hotels erwartet erneut ein Verfahren wegen des Anbietens von Übernachtungsangeboten zu privaten Zwecken. Wegen des Folgeverstoßes wird auch hier das Bußgeld verdoppelt: 10.000 Euro sind für die Folgeverstoß zu zahlen, hinzu kommen die 5.000 Euro, die als Bußgeld beim ersten Einsatz verhängt worden waren. Ferner drohen auch weitere ordnungs- und strafrechtliche Verfahren. KOD und Polizei prüfen in diesem Fall weiter.

Bei Kontrollen der Maskenpflicht wurde an der Haltestelle Rheinstraße eine Person ohne Mund-Nase-Bedeckung angetroffen. Das Bußgeld beträgt 150 Euro