1. Die Stadt

Kinder sollten schwimmen können

Engagement Krefelder Bürger : Kinder sollten schwimmen können

Immer mehr Kinder können nicht schwimmen. Das kann fatale Folgen haben. Eine Krefelder Initiative bemüht sich um Abhilfe.

„Wir wollen unseren Beitrag leisten, dass Kinder die Möglichkeit erhalten, sicher schwimmen zu können“, begründet Sigrid Augustin das Engagement der Krefelder Bürgerstiftung.

Schon im elften Jahr organisiert die Bürgerstiftung einen Schwimmkurs im Freibecken der Schwimmvereinigung Krefeld, SVK 1972 e.V., an der Palmstraße. Hauptsponsor Intersport Borgmann und weitere Spender sowie das Entgegenkommen der SVK haben den zweiwöchigen Kurs mit acht Terminen auch in diesem Jahr ermöglicht. 

  • Schrittweise Öffnungen ab dem 26. April : Krefeld wird NRW-Modellkommune
  • Coronazahlen vom 10. Juni : RKI: Krefeld meldet Inzidenz von 24,6
  • RKI meldet Verzögerung : Krefeld laut LZG NRW weiter über 100er-Marke

Der traurige Hintergrund der Aktion ist schon seit Längerem in aller Munde: Immer weniger Kinder und Jugendliche können schwimmen. Früher gehörte das Schwimmenlernen zum Standardprogramm der Familien. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich. Die Folgen sind nicht nur mangelnde Freizeitfreuden, sie können sogar tödlich ausfalen.

 Und so tummelten sich jetzt nicht weniger als 30 Kinder im Alter von 6-14 Jahren aus Grundschule und Kinderheim in den Becken. Die älteren durften schon ins „Große“, die kleinen blieben vorerst im Kinderpool. Angeleitet wurden sie von vier versierten Schwimmlehrern. Genug, um allen Schülern gerecht zu werden.

Sigrid Augustin vom Vorstand der Bürgerstiftung: „Ziel ist es, dass möglichst alle Kinder das Seepferdchen-Abzeichen machen und so beim Schulschwimmen ihre Grundfähigkeiten ausbauen können“.