1. Die Stadt

Internationale Wochen gegen Rassismus

Wochen gegen Rassismus : Sport und Integration

An den internationalen Wochen gegen Rassismus beteiligt sich Krefeld mit einer Menschenkette und einer Reihe von Videos in Zusammenarbeit mit den Krefelder Ravans.

Ein Trainer und ein Spieler der „Ravens“ führen im Video vor, wie man richtig Kniebeugen und sonstiges Workout zur Stärkung der Beine macht. Anschließend sprechen zwei Krefelder in Talk-Runden-Atmosphäre über Diskriminierung.

So schaut das erste von insgesamt sechs Videos aus, die die Stadt Krefeld Woche für Woche auf ihre Homepage stellt. Anlass ist die Beteiligung der Seidenstadt an der Aktion „Internationale Wochen gegen Rassismus“.

„Wir verbinden Integration und Sport“, sagt Stadtdirektor Markus Schön über die Videobeiträge. Als Partner hat die Stadt den Verein für American Football, die „Ravens“, gewonnen. Diese gehen schon seit längerer Zeit in die Schulen und engagieren sich dort gegen Mobbing und Ausgrenzung. „Wir sind auch Stützpunkt für Integration durch Sport“, erklärt Ravens-Geschäftsführer Christoph Wittfeld; ein Titel, den das Bundesinnenministerium verleiht.

Stadtdirektor Schön hält den American-Football-Sport auch für besonders prädestiniert, weil er nun mal aus den USA kommt, wo das Thema Rassismus eine lange und schlimme Tradition hat, andererseits aber auch viele schwarzhäutige Spieler aktiv sind.

Jedes Video hat ein anderes Sport- und Gesprächsprogramm, die durch jeweils andere Personen präsentiert werden. Gesprächsthemen sind etwa Privilegien, Sprache und Macht oder auch die Definition von Rassismus.

Eingeführt wird die  Aktion durch ein Video mit Oberbürgermeister Frank Meyer, der für einen vorurteilsfreien Umgang miteinander plädiert.

Abzurufen sind die Videos auf der Homepage der Stadt Krefeld.

Am Sonntag, 21. März, bilden die Akteure zudem eine Menschenkette zwischen Hauptbahnhof und Rathaus. Dabei wird streng auf die Corona-Regeln mit Abstands- und Maskenpflicht geachtet. Um 12 Uhr versammeln sich dazu alle Interessierten am Krefelder Hauptbahnhof.