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Feuerwehrchef Klos warnt: Hygieneartikel werden langsam knapp

Feuerwehrchef Klos warnt : Hygieneartikel werden langsam knapp

Andreas Klos, Leiter des Fachbereichs Feuerwehr und Zivilschutz, berichtet von rückläufigen EInsatzzahlen und knapp werdenden Hygienemitteln.

„Das ist die Achillessehne bei der Bewältigung dieser Krise“, sagt Andreas Klos, Chef der Krefelder Feuerwehr und des Rettungsdienstes, mit Blick auf die Vorräte an Schutzmasken, Desinfektionsmittel und Einmalhandschuhe, die den Helfern vor Ort noch zur Verfügung stehen. „Für die nächsten vier Wochen sind wir gut gerüstet, aber danach könnte es knapp werden“, so Klos.

Derzeit versuche man „über alle Bezugsquellen“ zusätzliche Hygienmittel zu bekommen, „um den Bedarf zu deckeln“. Doch so leicht ist dies nicht. Auch, weil viele Privathaushalte sich in den letzten Wochen und Tagen damit eingedeckt haben. Klos rät davon ab, sagt: „Es würde die Ressourcen schonen“.

Aktuell, so berichtet der Feuerwehrchef, ist die Zahl der Einsätze, die Feuerwehr und Rettungsdienst in Krefeld leisten, um gut ein Drittel zurückgegangen. „Ob dies die Ruhe vor dem Sturm ist?“, fragt sich Klos.

Acht seiner Mitarbeiter, dies gab er nun bekannt, befinden sich aktuell in häuslicher Quarantäne. Positiv auf das Coronavirus getestet wurde keiner von ihnen. Es handelt sich lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme - wie bei so vielen Menschen in diesen Tagen.

Die neueste Entwicklung der Coronakrise in Krefeld erfahren Sie wie gewohnt um kurz nach 12 Uhr auf www.mein-krefeld.de.