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Vierter Verstoß wegen illegaler Prostitution: Hotelbetreiber erwartet 40 000 Euro-Bußgeld

Vierter Verstoß wegen illegaler Prostitution : Hotelbetreiber erwartet 40 000 Euro-Bußgeld

Acht neue Coronafälle meldet der städtische Fachbereich Gesundheit in Krefeld am Dienstag, 25. Mai. Die Gesamtzahl bestätigter Fälle liegt somit bei 11.369. Aktuell infiziert sind in Krefeld 264 Personen, 23 weniger als am Vortag.

Genesen sind inzwischen 10.933 Personen, 31 mehr als einen Tag zuvor. Die vom Robert-Koch-Institut (RKI) für Krefeld angegebene Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, sinkt von 80,5 am Pfingstmontag auf 77,0 am Dienstag. 172 Personen sind in Krefeld seit Beginn der Corona-Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

In Quarantäne haben sich – angeordnet oder freiwillig – bisher 32.465 Personen begeben. Im Krankenhaus liegen im Zusammenhang mit dem Coronavirus aktuell 30 Krefelder, acht von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, sechs davon beatmet. Bisher wurden 51.989 Erstabstriche durchgeführt, 179 davon sind offen.

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Eine neue Meldung gibt es aus den Schulen: An der Grundschule am Stadtpark Fischeln wurde im Rahmen der Pool-Lolli-Testung ein Coronafall entdeckt, der durch eine PCR-Einzeltestung bestätigt werden konnte. Neun Personen befinden sich nun in häuslicher Absonderung.

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) hat auch am Pfingstmontag die Einhaltung der Coronaregeln kontrolliert. Die Überwachung der Ausgangssperre erfolgte dabei gemeinsam mit der Polizei. 72 Personen trafen Polizei und KOD in der Zeit zwischen 22 und 5 Uhr im öffentlichen Raum an. In zwölf Fällen konnten die angesprochenen Personen keine gewichtigen Gründe nennen, die zum Ausgang berechtigen. Gegen diese Personen werden Bußgeldverfahren eingeleitet. Der Kommunale Ordnungsdienst begleitete außerdem eine Demonstration der sogenannten Querdenker auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes, die unter dem Motto „Krefeld

am Montag“ stattfand. Rund 50 Personen nahmen teil, sie zogen zwischenzeitlich durch die Innenstadt. Der KOD musste während der Versammlung 25 Ansprachen halten, da die vorgegebenen Abstände nicht immer eingehalten wurden. Wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht wurden drei Bußgeldverfahren eingeleitet.

Am Sonntagabend, 23. Mai, wurde außerdem in einem Hotel in der Innenstadt eine 21-jährige Frau angetroffen, die sich dort prostituierte. Ein 30-jähriger Mann bestätigte den KOD-Dienstkräften, für sexuelle Dienstleistungen gezahlt zu haben. Schon zum vierten Mal hat der KOD in diesem Hotel bei Einsätzen entsprechende Feststellungen gemacht. Das Eingangsschloss wurde erneut ausgetauscht. Den Betreiber des Hotels erwartet nun ein erhöhtes Bußgeld in Höhe von 40.000 Euro wegen des nunmehr vierten Verstoßes. Die Frau muss wegen des Erbringens sexueller Dienstleistungen mit einem Bußgeld in Höhe von 1.000 Euro rechnen, der Freier mit 250 Euro.