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Extra-Tipp-Interview mit dem Sportlichen Leiter der Pinguine, Rüdiger Noack: „Haben das Team positiv verstärkt“

Extra-Tipp-Interview mit dem Sportlichen Leiter der Pinguine, Rüdiger Noack : „Haben das Team positiv verstärkt“

Der Extra-Tipp sprach vor dem DEL-Start mit dem Sportlichen Leiter der Krefeld Pinguine, Rüdiger Noack, über die neue Saison, das Team 2015/16 und die Entwicklung der Pinguine.Während die Mannschaft der Krefeld Pinguine am Donnerstag unmittelbar nach dem Essen im "Nordbahnhof" nach Augsburg aufbrach, nahm sich Rüdiger Noack Zeit, um mit dem Extra-Tipp zu sprechen.

Wo sehen Sie die Mannschaft in dieser Saison?

Noack Unser Ziel sind ganz klar die Play-offs. Ob wir diese direkt erreichen, oder über den Umweg Pre-Play-offs spielt keine Rolle. Ich hoffe sehr, dass unser stark verjüngtes Team kontinuierlich gute Leistungen bringen kann. Wenn wir dann im Saisonverlauf vom Verletzungspech verschont bleiben, dann rechne ich fest damit, dass am Ende ein Platz zwischen sieben und zehn herausspringen wird. Wichtig wird sein, dass wir immer auf Tuchfühlung zu den Play-off-Rängen sind.

Der Großteil der Mannschaft ist zusammengeblieben, es gab lediglich vier Neuverpflichtungen. Ein Vorteil?

Noack Wir bleiben unsere Philosophie treu, Kontinuität in die Mannschaft zu bringen. Dies zeigen auch die Beispiele Daniel Pietta und Martin Schymainski, die beide mehrjährige Verträge bei uns haben. Unsere Importspieler, die wir nun verpflichtet haben, kamen alle fit zu uns. Und auch die jungen deutschen Spieler, die wir seit Mai im Sommertraining hatten, haben allesamt zugelegt, ihre Werte um sechs bis zwölf Prozent verbessert. Ich glaube, wir haben eine gute Mischung. Das Team wurde positiv verstärkt - auf- und abseits der Eisfläche.

Was ist Ihrer Ansicht nach der größte Unterschied zum Vorjahr?

Noack Das spielerische Element ist eigentlich unsere Stärke. So ist auch die Ausrichtung der gesamten Mannschaft. Und in der vergangenen Saison fehlte uns an einigen Stellen die nötige Geschwindigkeit. Spieler wie der wieselflinke Henrik Erikksson, oder Mike Collins, bei dem es gar nicht so aussieht, der sich jedoch sehr effektiv bewegt, werden uns da weiter nach vorne bringen.

Wo sehen Sie sportlich noch Defizite?

Noack An der Stabilität in der Verteidigung müssen wir noch arbeiten. Da fehlt uns ab und zu die Robustheit vor dem eigenen Tor. Aber unsere deutschen Jungs dahinten haben alle hart gearbeitet und sich weiterentwickelt. Aus diesem Grund haben wir auch keinen vierten Importverteidiger geholt.

Wie sehr schmerzt Sie noch das Ausscheiden aus der Champions Hockey League?

Noack Das ärgert mich immer noch sehr, weil man nach einer 5:3-Führung das Ding nach Hause bringen muss. Unsere tollen Fans hätten ein Weiterkommen verdient gehabt.