Großeinsatz an der Neusser Straße: „Gefahrstoff“ entpuppt sich als ungefährlich

Großeinsatz an der Neusser Straße : „Gefahrstoff“ entpuppt sich als ungefährlich

Am gestrigen Vormittag wurde durch einen Bürger ein Gebinde mit Gefahrstoff auf der Hauptfeuerwache abgegeben.Die Beschriftung enthielt einen Hinweis auf Ammonium Arsenat. Der Stoff ist sehr giftig und stark wassergefährdend. Eine mögliche Kontamination der Person und deren Wohnung konnte nicht gänzlich ausgeschlossen werden, so dass die Feuerwehr einen Gefahrstoffeinsatz auslöste.

Im Zuge des Einsatzes wurde die Person dekontaminiert, die Kleidung und Flächen innerhalb der Wohnung durch Spezialkräfte in Schutzanzügen mit Wischtests beprobt und diese Proben anschließend zur Analytischen Task Force nach Köln geschickt. Die Person wurde zur ärztlichen Untersuchung einem Krankenhaus zugeführt.

Eine Gefahr für Dritte bestand nicht. Die Polizei nahm die Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls auf. Für die Dauer des Einsatzes kam es im Bereich Südwall zu Beeinträchtigungen des Verkehrs. Im Einsatz war der Gefahrstoffzug der Berufsfeuerwehr sowie die Spezialisten der SEG Messen der Freiwilligen Feuerwehr.

Die Ergebnisse der Untersuchung und der Beprobung kamen im Laufe des Abends erwartet. Nach Auswertung aller vor Ort genommenen Proben durch die Analytische Task Force in Köln wurde mitgeteilt, dass in keiner der genommenen Proben Spuren von Gefahrstoffen gefunden wurden. Der Betroffene wurde aus dem Krankenhaus entlassen und konnte in seine Wohnung zurückkehren. Es bestand keine Gefahr.

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