1. Die Stadt

Fünf Dinge, die viele falsch machen

So geht es richtig : Fünf Dinge, die viele falsch machen

Im Alltag gibt es viele Dinge, die erledigt werden müssen. Nicht immer macht die Hausarbeit jedoch auch Spaß und viele Tätigkeiten werden dann eher mechanisch abgehandelt, ohne weiter darüber nachzudenken. Doch genau dann können sich Fehler einschleichen, die am Ende sogar einen Mehraufwand bedeuten, der gar nicht sein müssten, wenn die Aufgaben gleich richtig erledigt worden wären. So bleibt mehr Zeit für die Freizeit und die Erholung nach der Arbeit. Hier erfahren Sie, wie es richtig geht und welche Dinge gerne falsch gemacht werden.

  • 1. Die häufigsten Fehler beim Wäschewaschen

Der Wäscheberg wächst von Tag zu Tag an und der Kleiderschrank wird immer leerer. Zeit um mal wieder eine Maschine mit Schmutzwäsche laufen zu lassen. Bevor Sie jedoch einfach die Wäsche in die Waschmaschine räumen oder generell diverse Kleidungsstücke reinigen, beachten Sie die folgenden Tipps. Bei der Reinigung von Kleidung im Allgemeinen gibt es viele Fehler, die Sie mit wenig Aufwand vermeiden können. Gerade bei Schuhen mit empfindlichem Material ist es wichtig im Voraus zu wissen, wie man diese ordentlich reinigt und das Material dabei schont. Wird die Wäsche hingegen einfach in die Waschmaschine gestopft, leiden auf Dauer nicht nur die Kleidungsstücke, sondern es macht sich auch am Stromverbrauch bemerkbar.

Was Großmutter noch wusste ist auch heute sinnvoll

Von unseren Großmüttern kennen wir noch den Waschtag, an dem der Schmutzwäscheberg nach und nach abgearbeitet wurde. Diese Weisheit ist auch heute durchaus noch sinnvoll, auch wenn es bedeutet, dass ein Tag für die Wäsche eingeplant werden muss. Denn wird die Waschmaschine immer wieder neu befüllt, bevor sie auskühlt, dann kann die Restwärme genutzt werden, ohne, dass sie jedes mal wieder aufheizen muss. So freut sich der Geldbeutel und auch für die Umwelt erweist sich die Nutzung der Restwärme als vorteilhaft. Die Tipps der Großeltern sind also auch heute noch oftmals Gold wert.

Waschmaschine nicht überladen

Um die Schmutzwäsche endlich ein für alle mal erledigt zu haben, neigen Viele dazu, viel zu viel Wäsche in die Waschmaschine quetschen. Zwar ist der Wäscheberg dann beseitigt, doch kann die Wäsche bei Überladung nicht vollständig durchgespült werden. Am Ende kommen die Kleidungsstücke dann fast genauso schmutzig aus der Waschmaschine wie sie hineingewandert sind. Zudem riskieren Sie bei Überladung auf Dauer einen Schaden an der Trommel.

Temperatur und Waschmittelmenge nach dem Verschmutzungsgrad wählen

Nicht jedes Wäschestück, das in die Waschmaschine kommt, ist gravierend verschmutzt. Häufig dient der Waschgang lediglich der Auffrischung der Kleidung. In diesem Fall kann die Wäsche bedenkenlos mit niedrigen Temperaturen gewaschen werden. Leicht verschmutzte Wäsche wird mit modernen Waschmitteln auch bei 30 bis 40 Grad ausreichend gereinigt. Lediglich Handtücher und Unterwäsche bedürfen von Zeit zu Zeit einer höheren Waschtemperatur, zum Beispiel nach einem Krankheitsfall im Haushalt. Um die Waschmaschine keimfrei zu halten reicht es aus, von Zeit zu Zeit einen Waschgang mit 90 Grad durchlaufen zu lassen.

  • 2. Die häufigsten Fehler beim Geschirrspülen

In jedem Haushalt fällt täglich schmutziges Geschirr an. Beim Spülen können sich jedoch viele Fehler einschleichen, die sich auf Dauer auch im Portemonnaie bemerkbar machen. Auch wenn Geschirrspülmaschinen durch entsprechende Programme grundsätzlich helfen, die Wasserkosten zu minimieren, werden auch hier viele Fehler gemacht.

Vorspülen bei der Geschirrspülmaschine überflüssig

Um ein sauberes Ergebnis zu erzielen, spülen viele Besitzer einer Geschirrspülmaschine von Hand vor. Das Vorspülen ist bei modernen Geräten jedoch überflüssig. Lediglich bei stark verschmutztem Geschirr kann sich dies als sinnvoll erweisen. Selbst fetthaltige Speisereste bekommen moderne Geschirrspüler mit Leichtigkeit entfernt.

Nur volle Geschirrspülmaschine laufen lassen

Beim Kauf der Geschirrspülmaschine legen viele Käufer Wert auf eine gute Energieeffizienzklasse. Damit die Wasser- und Stromersparnis der energieeffizienten Geräte sich auch rechnet, sollten Sie die Spülmaschine nur laufen lassen, wenn sie auch tatsächlich voll ist. Ansonsten treibt dies den Strom- und Wasserverbrauch unnötig in die Höhe.

Wasser sparen beim Spülen

Leider ist nicht in jeder Küche Platz für einen Geschirrspüler und der Abwasch von Hand gehört zu den regelmäßigen Pflichten im Haushalt. Damit sich das schmutzige Geschirr in der Küche nicht stapelt, greifen viele Menschen täglich zum Spülschwamm und spülen die benutzten Teller, Tassen und Gläser direkt nach der Benutzung ab. Dadurch ist die Küche zwar immer aufgeräumt, doch treiben Sie die Wasserkosten in die Höhe. Sammeln Sie stattdessen kleine Mengen Geschirr und lassen Sie hierfür das Spülbecken mit Wasser volllaufen, anstatt dieses unter laufendem Wasser abzuspülen.

  • 3. Die häufigsten Fehler beim Putzen

Hygiene im Haushalt ist den meisten Menschen überaus wichtig, allerdings gibt es hierbei dennoch viele Dinge, die im Alltag falsch gemacht werden. Grundsätzlich gilt jedoch beim Putzen nicht das Motto „viel hilft viel“. Im Gegenteil; viele Hygienereiniger und Desinfektionsmittel sind unnötig und sollten nur eingesetzt werden, wenn es wirklich notwendig ist, zum Beispiel im Krankheitsfall.

Fünf Dinge, die viele falsch machen
Foto: stock.adobe.com/Kadmy

Oberflächen putzen – Schrankgriffe vergessen

Um für Hygiene im Haushalt zu sorgen, bedarf es keiner Desinfektion. In den meisten Fällen reicht das normale Putzen vollkommen aus. Allerdings sollten Sie hierbei nicht nur oberflächlich vorgehen. Während die Ablagen und Oberflächen gründlich geputzt werden, gelangt der Putzlappen nicht an die Stellen, die tatsächlich täglich berührt werden: Schrankgriffe, Türklinken, Lichtschalter und Herdknöpfe. Um nicht nur oberflächlich für Sauberkeit zu sorgen, dürfen diese Bereiche nicht vergessen werden.

Der falsche Ablauf beim Putzen

Auch bei der Erledigung der Haushaltsarbeiten ist es sinnvoll ein System zu haben. Wer zum Beispiel zuerst staubsaugt und danach staubwischt, macht sich unnötig mehr Arbeit, da beim Staubwischen erneut Schmutz auf den Boden fällt. Auch in anderen Bereichen kann es sinnvoll sein, den Ablauf der Tätigkeiten zu überdenken. So erleichtert es ebenfalls die Hausarbeit, wenn vor dem Wischen gesaugt wird. Ansonsten gestaltet sich das Wischen aufwändiger als es sein müsste, wenn Haare, Krümel und Staub quer durch den Raum verteilt werden.

Die richtige Technik beim Wischen

Nicht nur der Ablauf entscheidend über das Endergebnis, auch die richtige Technik trägt zu einem sauberen Boden bei. Um Zeit zu sparen, wird der Wischer häufig nur von links nach rechts bewegt. Damit der Schmutz jedoch nicht nur verteilt, sondern vollständig vom Wischer aufgenommen werden kann, empfiehlt sich eine Z- beziehungsweise S-förmige Wischbewegung.

  • 4. Die häufigsten Fehler im Bad

Um die Hygiene im Bad zu gewährleisten, heißt es nicht nur richtig zu putzen. Auch unsere tägliche Routine im Badezimmer kann zu einer unnötigen Verteilung von Keimen führen.

Toilettendeckel vor dem Spülen nicht schließen

Der Spülgang nach der Benutzung der Toilette kann zu einer wahren Keimschleuder werden, wenn der Deckel nicht geschlossen wird. Durch das Spülen werden Wasserdampftropfen, die auch Bakterien und Keime enthalten können, bis zu sechs Meter durch die Luft geschleudert. Zwar sind die Keime und Bakterien bei einem gesunden Immunsystem nicht schädlich, doch kann diese Belastung verhindert werden, wenn der Deckel vor der Betätigung des Spülknopfs geschlossen wird.

Handtücher nicht richtig trocknen lassen

Beim Abtrocknen kommt das Handtuch nicht nur mit dem Wasser in Kontakt, auch Hautschuppen und Bakterien, die sich auf der Haut befinden, landen darin. Damit sich diese im Handtuch nicht vermehren können, sollte es nach der Benutzung komplett trocknen können. Hängen Sie Handtücher daher nach der Nutzung offen hin. Des Weiteren empfiehlt es sich, Handtücher nach drei Tagen gegen frische auszuwechseln.

  • 5. Häufige Fehler beim Bügeln

Wer faltenfreie Hemden möchte, greift in aller Regel zum Bügeleisen. Schnell ein paar Mal hin- und her wischen; fertig, richtig? Falsch! Auch beim Bügeln kann man durchaus so Einiges falsch machen. Das fängt bereits bei zu trockenen Materialien an. Diese nämlich sind nur schwerlich in die gewünschte Form zu bringen. Hier empfiehlt es sich, die Sprayfunktion des Gerätes zu nutzen, um das Hemd oder die Bluse ein wenig anzufeuchten und schon verschwinden die Falten wie von Zauberhand, kaum dass sie vom Bügeleisen berührt worden sind.

Oftmals neigt man auch dazu, das Gerät direkt nach der Benutzung einfach in den Schrank zu räumen. Doch Vorsicht; verbleibt ein wenig Wasser im Tank, kann das zu unangenehmen Ablagerungen und Geruchsbildung führen, was bei der nächsten Benutzung die Freude über das Bügel-Ergebnis erheblich trübt. Hier gilt es also grundsätzlich, den Wassertank unmittelbar nach der Benutzung stets zu leeren.

Wer diese beliebten Fehler vermeidet, kann sich also nicht nur eine Menge zusätzlicher Arbeit, sondern auch viel Ärger ersparen.