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Feuerwehr Krefeld: Wohnhaus nach Dachstuhlbrand unbewohnbar

Feuerwehr Krefeld : Wohnhaus nach Dachstuhlbrand unbewohnbar

Auf der Hafelsstraße brannte in der vergangenen Nacht ein Dachstuhl - das Haus ist nun unbewohnbar, wie die Feuerwehr Krefeld mitteilt. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kurz nach Mitternacht wurde der Leitstelle der Feuerwehr eine Rauchentwicklung im Dachbereich eines Wohnhauses auf der Hafelsstraße gemeldet.

Beim Eintreffen der Feuerwehr quoll bereits dichter Rauch an mehreren Stellen aus dem Dach. Alle Bewohner, eine Familie mit drei Erwachsenen und zwei Kindern, hatten das Gebäude beim Eintreffen bereits verlassen und wurde nicht verletzt. Beim Entfernen der ersten Dachziegel wurden die Flammen sichtbar, die sich bereits über große Teile des Daches unter den Dachpfannen ausgebreitet hatten. Das Dach musste auf einer Fläche von ca. 100 qm geöffnet werden. Durch den Einsatz von 5 Atemschutztrupps während der Erstphase über zwei Drehleitern, tragbare Leitern und den Treppenraum, konnte eine Ausbreitung des Brandes auf den gesamten Dachstuhl verhindert werden.

Weil die Dach- und Gaubenbereiche sowohl von außen als auch von innen geöffnet und abgelöscht werden mussten, ist die obere Etage des Gebäudes nicht mehr bewohnbar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Beteiligt waren insgesamt rund fünfzig Einsatzkräfte: beide Wachen der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Oppum und der Rettungsdienst. Der Grundschutz wurde für die Dauer des Einsatzes durch die Freiwillige Feuerwehr Fischeln sichergestellt. Ein Feuerwehrmann erlitt während der Löscharbeiten auf dem Dach leichte Verletzungen.

Die Einsatzstelle konnte um 06:24 Uhr mit einer letzten Kontrolle des Brandobjektes abgeschlossen werden.