: Festival bringt Kultur zu den Menschen

: Festival bringt Kultur zu den Menschen

„Kultur findet Stadt“ - das beliebte Festival soll vom 14. bis 16. Juni tausende Besucher in die Innenstadt locken. Neben festen Standorten, draußen und innen, wird es sechs Aktionspunkte und eine mobile Bühne geben, um Musik und Kultur direkt dahin zu bringen, wo sie hingehört: zu den Menschen.

Bunt, tolerant, weltoffen - Kultur und Musik stehen für Vielfalt. Und so wollen sie sich auch Mitte Juni in Krefeld präsentieren, wenn zum neunten Mal „Kultur findet Stadt“ ruft. Dieses Festival ist einer der Kernpunkte des Krefelder Perspektivwechsels und wohl die einfachste und günstigste Möglichkeit in den Genuss eines breiten und qualitativ hochwertigen Kultur-Programms zu kommen. Denn der Eintritt ist frei. „Seit 2011 hat sich viel verändert. Es ist eben ein Krefelder Kulturfestival mit den unterschiedlichsten Facetten. Was jedoch immer gleich geblieben ist, ist der Hintergrund, dass wir Musik und Kultur in die Stadt bringen, teils an ungewöhnliche Orte, einfach direkt zu den Menschen“, erklärt Uli Cloos, Leiter des Stadtmarketings, begeistert. Erstmals findet das Festival an drei Tagen statt. Grund ist der Besuch des Theaters der Klänge aus Düsseldorf, das in Anlehnung an das Bauhaus-Jahr mit seinem „Trias -das triadisches Ballett“ am Freitag und Sonntagabend begeistern möchte. „Es wird in der Dunkelheit stattfinden, mit großen und auffallenden Kostümen aber etwas moderner interpretiert, auch in der Musik“, schildert Choreografin Jacqueline Fischer. Doch dies ist nur ein Teil des vielfältigen Programms mit musikalischem Frühschoppen, Jugend- und Tanztheater, Konzerten, Kirchenkino, Märkten und Kultur zum Mitmachen.

Mitten in der Stadt,

für alle, freier Eintritt

Denn „Kultur findet Stadt“ soll auch und vor allem Menschen ansprechen und begeistern, denen sonst der Bezug zu Kulturangeboten fehlt. Dafür ist das vielseitige Programm bestens geeignet. Besonders beliebt waren zuletzt die Märkte. „60 Aussteller sind beim ’Kulturmarkt’ wieder dabei und beleben den Schwanenmarkt und den Platz an der Alten Kirche“, erklärt Cloos. Gleiches Ziel verfolgt der so genannte „Koffermarkt“, der am Stadtmarkt und dem Behnisch-Haus auf Besucher wartet. Zentraler Veranstaltungspunkt ist allerdings der Willy-Göldenbachs-Platz, kurz „Willy“ genannt. „Er wird oft etwas stiefmütterlich behandelt. Aber wir wollen ihm wieder urbanes Leben einhauchen und zeigen, wie attraktiv er ist“, so der Stadtmarketingleiter. Auch in diesem Jahr freuen sich die Veranstalter besonders darüber, dass erneut die Mennonitenkirche mit einbezogen werden konnte. Sie wird unter anderem zum Kino umfunktioniert.

600 Musiker der Krefelder Musikschule sind vor allem für das musikalische Programm verantwortlich. „Wir bilden fast die gesamte musikalische Bandbreite ab, von Tschaikowskis-Ouvertüre bis Heavy-Metal“, erklärt Roman Marrek, stellvertretender Leiter der Musikschule. Für einen flashmobartigen Charakter sorgen nicht nur die sechs Aktionspunkte, sondern auch die mobile Bühne der Musikschule, die den innenstädtischen Raum mit Pop- und Rockmusik füllen wird.

Einfacher und günstiger kommt man nun wirklich nicht in den Genuss einer so großen Bandbreite aus Kultur und Musik....

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