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50-Jähriges im kommenden Jahr / Känguru-Outback soll kommen: Erfolgsgeschichte Zoofreunde

50-Jähriges im kommenden Jahr / Känguru-Outback soll kommen : Erfolgsgeschichte Zoofreunde

Die Zoofreunde Krefeld feiern im kommenden Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums will der 6000 Mitglieder starke Verein dem Zoo ein besonderes Geschenk machen - ein 4000 Quadratmeter großes Känguru-Outback soll gebaut werden.

Es ist eine echte Erfolgsgeschichte, die die Zoofreunde Krefeld seit nunmehr 49 Jahren schreiben. Zahlreiche große Bauprojekte wären ohne ihr Zutun gar nicht erst möglich gewesen. „Gorilla Garten“, „Pelikan Lagune“, „Erdmännchen-Lodge“ oder „Pinguine-Pool“. Und auch den kürzlich vorgestellten Affenpark wollen sie mit über vier Millionen Euro unterstützen. Kein Wunder also, dass Friedrich R. Berlemann voller Vorfreude auf das kommende Jahr, in dem das 50-jährige Jubiläum gebührend gefeiert werden soll, blickt. „Wir haben unsere Mitgliederzahl von 2018 bis heute verdoppelt. 2019 hatten wir über 1900 Tierpaten. Die Begeisterung der Menschen für den Zoo ist groß und steigt stetig“, berichtet der Erste Vorsitzende hoch zufrieden. Nunmehr über 6000 Zoofreunde sorgen mit ihrem Beitrag und Engagement dafür, dass sich im Tierpark an der Uerdinger Straße eine Menge bewegt.

2022 wollen sie dem Zoo anlässlich ihres Jubiläums ein weiteres Geschenk machen. „Wir planen ein Känguru-Outback“, verrät Berlemann. Auf einer Fläche von über 4000 Quadratmetern sollen verschiedene Känguru-Arten - unter anderem das Gelbfuß-Felskänguru - angesiedelt werden. Die Gestaltung des Areals soll an das australische Outback angelehnt sein. Rote Sandsteinfelsen werden das Außengelände prägen. Zudem wird ein Winterquartier gebaut. Die Kosten werden mit 750 000 Euro beziffert. „Um dieses Geschenk machen zu können, benötigen wir natürlich noch einiges an Unterstützung“, erläutert der Zoofreunde-Chef und ergänzt augenzwinkernd: „Aber bislang haben wir unsere Ziele immer erreicht. Ich hoffe sehr, dass möglichst viele Menschen dieses Projekt mit einer Spende unterstützen werden.“

Berlemann berichtet, dass nach dem verheerenden Brand im Affenhaus in der Silvesternacht 2020 die Solidarität mit dem Zoo und den Zoofreunden schlagartig gestiegen sei. Die schrecklichen Nachrichten sorgten für bundesweite Aufmerksamkeit. „Die Menschen wollten helfen und tun dies auch heute noch ganz großartig.“ Vor allem die Zahl der Tierpatenschaften erreichte einen neue Rekordmarke. Zwischen 30 Euro (beispielsweise für eine Vogelspinne oder einen Pfeilgiftfrosch) und 1000 Euro (z.B. für einen Gorilla oder Elefanten) sind fällig. Mit diesen Beträgen fördern die Paten das Wohlbefinden der Tiere für ein Jahr. „Es ist auch eine nachhaltige Geschenk­idee“, sagt Berlemann augenzwinkernd.

Weitere Informationen finden Sie auf www.zoofreunde-krefeld.de